STOCKHOLM (dpa-AFX) - Die Aktivität im schwedischen Dienstleistungssektor hat sich im April zum ersten Mal seit fünf Monaten verschlechtert, wie Umfrageergebnisse der Swedbank und des Logistikverbands Silf am Montag zeigten.
Der Einkaufsmanagerindex (PMI) für den Dienstleistungssektor fiel von 54,1 im März auf 48,1 im April. Ein Wert über 50 deutet auf eine Expansion hin, während ein Wert unter 50 auf eine Kontraktion des Sektors hinweist.
Den größten negativen Beitrag zum Gesamt-PMI leistete der Index des Geschäftsvolumens, gefolgt von Auftragseingang und Lieferzeiten, während die Beschäftigung den zweiten Monat in Folge einen positiven Beitrag leistete.
"Es ist ein überraschend starker Rückgang, der zwar vorübergehend ist, aber signalisiert, dass die wirtschaftliche Erholung auf einem fragilen Fundament ruht", sagte Swedbank-Analyst Jørgen Kennemar.
Die Daten zeigten, dass der Index für Rohstoff- und Inputpreise von 58,7 im März auf 61,9 im April gestiegen ist, was auf einen höheren Preisanstieg im Dienstleistungssektor im Vergleich zur Industrie hindeutet.
Der zusammengesetzte Produktionsindex fiel von 53,0 im März auf 49,0 im April, was darauf hindeutet, dass das Aktivitätsniveau in der Geschäftswelt an Schwung verloren hat.
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