Berlin (dpa-AFX) - Die Auftragseingänge in Deutschland sind im März aufgrund der gesunkenen Inlandsnachfrage unerwartet gesunken, wie aus Daten von Destatis vom Dienstag hervorgeht.
Die Fabrikaufträge gingen im Monatsvergleich um 0,4 Prozent zurück, was die Erwartungen eines Anstiegs von 0,4 Prozent zunichte machte. Nichtsdestotrotz verlangsamte sich das Tempo des Rückgangs gegenüber dem revidierten Rückgang von 0,8 Prozent im Februar.
Das Statistische Amt revidierte die Veränderungsrate für Februar von +0,2 Prozent.
Die Auftragseingänge für Investitionsgüter und Vorleistungsgüter gingen um jeweils 0,4 Prozent zurück. Der Konsumgütersektor verzeichnete derweil ein Plus von 0,7 Prozent.
Die Auslandsaufträge stiegen um 2,0 Prozent, getrieben durch den Nachfrageanstieg aus dem Euroraum um 10,6 Prozent. Dagegen gingen die Bestellungen aus dem Nicht-Euroraum um 2,9 Prozent zurück.
Gleichzeitig gingen die Bestellungen aus dem Inland gegenüber dem Vormonat um 3,6 Prozent zurück.
Auf Jahresbasis verlangsamte sich der Rückgang der Fabrikaufträge von 8,8 Prozent im Vormonat auf 1,9 Prozent.
Darüber hinaus zeigten die Daten, dass der reale Umsatz im verarbeitenden Gewerbe im Vergleich zum Vormonat um 0,7 Prozent gesunken ist, nach einem Anstieg von 1,1 Prozent im Februar.
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