
Seit über zwei Jahrzehnten rangiert Googles Shopping-Suchportal zwischen Identitätskrisen und Wachstumsschmerzen, ungewiss, in welche Richtung es sich entwickeln soll. Ein Preisvergleichstool, ein Marktplatz oder gar ein Online-Händler, der mit Giganten wie Amazon oder eBay konkurriert - oder eine Kombination aus allen? Aktuell scheint eine Richtung vorgegeben, mit Strategien, die sich bewusst abheben: Google präsentiert sich als neutrale Plattform, die weder Inventory noch Versand übernimmt und dabei das bestmögliche Preisvergleichserlebnis in den Vordergrund stellt - quasi die "Schweiz des Shoppings". Erweiterte Funktionen zur Preistrackung und spezielle Deals, die Loyalty-Programme der Händler einschließen, untermauern dieses Bestreben und zielen darauf ab, besonders während großer Shopping-Events die Konsumenten zu erreichen. Doch auch die Konkurrenz schläft nicht und investiert infortlaufend in AI-gestützte Shopping-Tools und persönliche Assistenten, um die Produktrecherche und das Einkaufserlebnis zu personalisieren.
Zukunftsprognose nach jüngsten Analysen
In der Zwischenzeit haben die Aktien des Konkurrenten der besagten neutralen Plattform beeindruckende Entwicklungen gezeigt, mit einer Steigerung von über 4,6% im letzten Monat und Erfolgen in den Prognosen für Umsatz- und Gewinnwachstum. Der Online-Riese, dessen Werbeanzeigen selbst auf konkurrierenden Plattformen zu finden sind, verzeichnet auch ein stetiges Wachstum des Eigenwerbegeschäfts, was die Relevanz und die Macht der eigenen Shopping-Imperien verdeutlicht. Obgleich dieser Fokus auf Zukunftsströme der Einnahmen verdeutlicht, dass überlegte Investitionen eine essenzielle Rolle im Kampf um die Spitze des E-Commerce spielen, bleibt das eigentliche Ergebnis in einem dynamischen Marktumfeld, in dem Innovation und Kundenbindung die entscheidenden Parameter darstellen, abzuwarten.
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