
DJ PRESSESPIEGEL/Unternehmen
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
VOLKSWAGEN - Gerade erst hat der amerikanische Chiphersteller Onsemi bekannt gegeben, seine Produktionskapazität in der Tschechischen Republik zu erweitern. Jetzt verkündet das Management um Vorstandschef Hassane El-Khoury, dass ein Liefervertrag mit Europas größtem Autohersteller Volkswagen geschlossen wurde. Wie am Montag bekannt wurde, liefert Onsemi Technologie auf Basis des neuartigen Materials Siliziumkarbid (SiC), die VW in seinem geplanten Baukasten für Elektroautos verwenden will, der Scalable Systems Platform, kurz SSP. Sie soll eine einheitliche Basis für alle E-Fahrzeuge im Konzern bilden und dürfte von Ende des Jahrzehnts an in ersten Modellen verbaut werden. Onsemi hat sich mit dem Auftrag gegen den DAX-Konzern Infineon durchgesetzt, Deutschlands größten Chiphersteller und Weltmarktführer bei Autochips. (FAZ/Handelsblatt)
PORSCHE - Eigentlich wollte Porsche bis 2030 eigentlich zu 80 Prozent E-Autos verkaufen. Nun aber passt auch Porsche seine öffentlich kommunizierten Ziele an die Realität an, genauer gesagt: an das Kaufverhalten der Kunden. "Der Wechsel zum E-Auto dauert länger, als wir das vor fünf Jahren unterstellt haben", teilte der Sportwagenhersteller vergangene Woche bei einer Veranstaltung im Entwicklungszentrum in Weissach mit. Man stecke zwar weiterhin im "größten Veränderungsprozess in der Geschichte der Automobilindustrie", nur laufe dieser Prozess eben nicht so schnell, wie viele dachten. Diese Transformation werde noch Jahre andauern. "Unsere Produktstrategie ist so ausgerichtet, dass wir in 2030 mehr als 80 Prozent unserer Neufahrzeuge ausliefern könnten", heißt es jetzt. All das hänge aber von der globalen Nachfrage ab. (Süddeutsche Zeitung)
BAYWA - Der langjährige, ehemalige Vorstandsvorsitzende der Baywa, Klaus Josef Lutz, weist Vorwürfe zurück, er habe die Krise des Unternehmens mitverursacht. "Ich bin überrascht und entsetzt zugleich von der aktuellen Situation der Baywa", sagte er der Süddeutschen Zeitung. Die Bilanz für 2022, die noch Lutz zu verantworten hatte, sei gesund gewesen. Offenbar gebe es nun Probleme im operativen Geschäft. "Ich bin besorgt, dass die Baywa, die ich 15 Jahre lang als Vorstandsvorsitzender leiten durfte, offensichtlich gefährdet ist. Und mir erschließt sich auch nicht, warum es so weit kommen konnte", so Lutz. (Süddeutsche Zeitung)
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July 23, 2024 01:08 ET (05:08 GMT)
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