
"Es ist ein richtiger Schritt, dass nun im Parlament darüber diskutiert werden soll. Es muss bei dieser Frage aber auch eine Beteiligung der Partei geben", so Malottki. "Das geht über ein Mitgliederforum oder auch über eine Mitgliederbefragung. Die Parteiführung sollte dafür bald ein Signal geben."
In einem solchen Vorgehen liege eine Chance. "Die SPD kann die Debatte für die gesamte Gesellschaft in geordnete und konstruktive Bahnen lenken. Es stehen hier nicht Kriegstreiber gegen Putin-Freunde, sondern beide Positionen sind legitim", sagte Malottki. "Es muss aber darüber geredet werden."
Der Sprecher der SPD-Fraktionslinken, Tim Klüssendorf, bezeichnete es als "unverzichtbar", die Bürger an den schwierigen Abwägungsprozessen teilhaben zu lassen. Es sei daher "richtig und notwendig", im Parlament darüber zu diskutieren, sagte Klüssendorf dem RND.
© 2024 dts Nachrichtenagentur