
"Das BSW ist Sahra Wagenknecht und nichts anderes", sagte Baldauf der "Rheinischen Post" (Donnerstagsausgabe). Bislang habe die Partei keinerlei Programm aufgelegt aus dem hervorgehe, "dass man mit denen könnte". Das erwarte er zuerst. Erst dann lasse sich bewerten, "was man überhaupt macht", ergänzte das Mitglied des CDU-Bundesvorstands.
Der Initiator, CDU-Mann Frank Sarfeld, sagte der "Rheinischen Post": "Es rumort an der Basis." Immer mehr Mitglieder würden seine Initiative unterstützen, darunter aktuelle und ehemalige Abgeordnete aus Bund und Ländern sowie zahlreiche Kommunalpolitiker. Inzwischen sei man bei rund 60 Unterstützern.
Sarfeld begründete seinen Vorstoß damit, man wisse wofür Sahra Wagenknecht stehe, aber man wisse nicht, was ihre Partei wolle. "Christdemokratische Werte seit Adenauer und Kohl dürfen nicht zur Verhandlungsmasse werden, denn Demokratie ist weder Ponyhof noch Wunschkonzert", so Sarfeld. Der Unvereinbarkeitsbeschluss der Union zu AfD und zu Linken müsse daher "zeitnah" auf das BSW ausgeweitet werden.
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