
Es sei ein zusätzlicher "Finanzbedarf von über 2,6 Milliarden Euro ermittelt" worden, heißt es in einem vertraulichen Schreiben der Prüfbehörde, über das der "Spiegel" berichtet. Darin bemängeln die Kontrolleure eine unvollständige Kostenaufstellung: Das Wehrressort berücksichtige in seiner Finanzplanung nicht alle Maßnahmen, die nötig seien, um den hochmodernen, aber pannenanfälligen Panzer fit für Gefechte zu machen.
Der Puma solle nicht nur "einsatzfähig", sondern "voll einsatzreif" sein - und dafür brauche es weitere Investitionen in Ausstattung, Munition und Materialerhalt. Betroffen seien die rund 350 Puma-Panzer der Bundeswehr, weitere 50 bestellte Exemplare sowie 61 geplante Beschaffungen. Allein hierfür seien 2,1 Milliarden Euro fällig. Im Wehrressort sei man indes der Auffassung, der BRH lege "Einsatzreife" zu streng aus.
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