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Adrian Daniel (MainFirst): Autonomes Fahren: Wettlauf um die Zukunft der Mobilität

02.10.2024 -

Weltweit machen Ankündigungen zur Weiterentwicklung selbstfahrender Fahrzeuge die Runde. Wo stehen wir in Bezug auf das sogenannte Robotaxi? Wer macht das Rennen? Eine Bestandaufnahme mit Blick auf die möglichen Chancen aus Anlegersicht wagt das Team Global Equities / Absolute Return Multi Asset .

Während sich EU-Politiker um die zukünftige Klimaneutralität der lokal gefertigten Automobile sorgen und Strafzölle gegen günstige Importfahrzeuge verhängen, werden im August in China erstmals mehr elektrifizierte Fahrzeuge als Verbrenner neu zugelassen. Die zunehmende Regulierung innerhalb Europas scheint sich als Bremsklotz für Innovation in der einstigen Vorzeigebranche niederzuschlagen, dabei sprechen sich gerade die deutschen Premiumhersteller für Technologieoffenheit aus. Bei Volkswagen wird offen über betriebsbedingte Kündigungen sowie Standortschließungen in Deutschland aufgrund zu hoher Produktionskosten gesprochen.

In der Zwischenzeit stellt Apollo Go seinen Robotaxi-Service in Wuhan auf 100% fahrerlos um. Apollo Go stellt als Einheit des chinesischen Technologieriesen Baidu den derzeit führenden autonomen Mobilitätsservice im Reich der Mitte dar. Mit rund 900 000 Fahrten im zweiten Quartal konnte Apollo Go damit ein Wachstum von 26 % vorweisen. Die Abschaffung der Sicherheitsperson fügt sich bei Apollo Gos Angebot fließend in die Wachstumsstrategie ein, welche sich stark über den günstigen Preis definiert. So könnten mit der sechsten Generation die Kosten pro Fahrzeug um rund 60% auf umgerechnet 26.000 Euro reduziert werden. Für eine Strecke von 8 Kilometern werden dem Fahrgast weniger als 1,50 Euro belastet, was wiederum der Konkurrenz von Mobilitätsdiensten wie beispielsweise Didi zunehmend Sorge bereitet.

Auch Robotertaxi-Pionier Waymo expandiert. Mehr als 100000 bezahlte Fahrten pro Woche können mittlerweile verzeichnet werden. Hierbei sorgt insbesondere die regionale Ausweitung des Waymo-Service von ursprünglich Phoenix auf San Francisco und Los Angeles für zusätzliche Fahrten. Eine kürzlich beschlossene Finanzspritze von Konzernmutter Alphabet in Höhe von 5 Milliarden US-Dollar dürfte die Expansionsstrategie zudem befeuern. Aktuell umfasst die Taxi-Flotte bestehend aus umgebauten Jaguar I-Pace Fahrzeugen knapp 700 Fahrzeuge. Die Kosten pro Fahrzeug werden zwar nicht veröffentlicht, dürften jedoch auf Basis von Schätzungen bei circa 250000 Dollar liegen, was für ein flächendeckendes Angebot der Dienstleistung extrem hohe Investitionen vorab voraussetzt.

Cruise ist die Einheit für autonomes Fahren bei General Motors. Dort gibt es vergleichbare Hürden wie bei Waymo. Im Fall von Cruise stiegen die Kosten pro Fahrzeug des eingesetzten Chevrolet Bolt von einem Grundpreis in der Basisversion von unter 30.000 USD durch den Umbau zum Robotaxi auf mehr als 150.000 USD an. Im Zuge der hohen Anlaufverluste wurde das Investitionsbudget zunächst gestutzt. Anschließend wurden von Cruise Partnerschaften wie mit der Fahrdienstplattform UBER Technologies geschlossen, um die Flottenauslastung zu erhöhen.

Mit großer Spannung wurde von Tesla-Investoren der 8.August 2024 erwartet. Für diesen Termin hatte der Elektroauto-Pionier Neuerungen im Bereich des Autonomen Fahrens angekündigt. Jedoch musste der Termin auf den 10.Oktober verschoben werden. Tesla ist dafür bekannt, bei Ankündigungen von Zielen oftmals zu sportliche Zeitangaben zu machen. Daher wundert die Terminverschiebung nicht und erhöht letztendlich nur den Spannungsbogen.

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© 2024 Asset Standard
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