
Der niederländische Halbleiterausrüster Asml hat seine Umsatzprognose für das kommende Jahr nach unten korrigiert. Das Unternehmen rechnet nun mit einem Nettoumsatz zwischen 30 und 35 Milliarden Euro, was unter den bisherigen Erwartungen von 30 bis 40 Milliarden Euro liegt. Diese Anpassung erfolgte aufgrund eines signifikanten Rückgangs der Auftragseingänge im dritten Quartal, die um mehr als die Hälfte auf 2,63 Milliarden Euro einbrachen. Trotz eines Umsatzanstiegs um 20 Prozent auf knapp 7,5 Milliarden Euro und eines Gewinnzuwachses von fast einem Drittel auf 2,08 Milliarden Euro, reagierte der Aktienmarkt negativ auf die Nachricht.
Auswirkungen auf den Halbleitersektor
Die reduzierte Prognose von Asml hatte weitreichende Folgen für den gesamten Halbleitersektor. An der Börse verzeichnete die Asml-Aktie einen dramatischen Kursrutsch von 15,64 Prozent und schloss bei 668,10 Euro. Dieser Einbruch zog auch andere Unternehmen der Branche in Mitleidenschaft. Experten sehen in der aktuellen Entwicklung jedoch eine vorübergehende Verzögerung und halten an positiven langfristigen Einschätzungen fest. Asml erwartet trotz der Herausforderungen für das Jahr 2025 einen Umsatz zwischen 30 und 35 Milliarden Euro, was das untere Ende der zuvor prognostizierten Spanne darstellt.
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