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Laurent Denize (Oddo BHF): Der grüne Aufschwung

16.10.2024 -

Seit dem Höchststand im Januar 2021 war die Performance nachhaltiger Fonds und Anlagen mit Bezug zum ökologischen Wandel enttäuschend. Doch der Investitionsbedarf zum Erreichen der Ziele des Pariser Abkommens ist keineswegs gesunken. Im Gegenteil: Der Kapitalbedarf bei einem 1,5°C-Szenario wird auf 5.000 Mrd. USD pro Jahr geschätzt - das entspricht einer Verdreifachung des Investitionsvolumens von 2023. Dies verdeutlicht die Notwendigkeit einer verstärkten Unterstützung von Initiativen zur Dekarbonisierung, um die globalen Klimaziele zu erreichen und verantwortungsvolles Wachstum zu fördern. Es geht darum, "grüne" Investitionen nicht als Einschränkung, sondern als Chance zu sehen. Jetzt, da die Bewertungen attraktiver sind und die Unternehmen einen höheren Reifegrad aufweisen, ist es sinnvoll, das Thema wieder in den Blick zu nehmen. Im Folgenden wollen wir Anlageideen für die kommenden Jahre aufzeigen und Sektoren identifizieren, die von diesem zeitlosen Wachstumsthema profitieren können.

Sauberer Strom - Kernelement für neuen "grünen" Wind

Derzeit sind Energieerzeugung und -verbrauch für etwa 70% der Treibhausgasemissionen verantwortlich. "Saubere Energie" für die Elektrifizierung ist daher ein zentraler Baustein für die Dekarbonisierung der Wirtschaft, und basiert auf drei Säulen:

1. Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien am Energiemix: Aktuell liegt ihr Anteil bei etwa 30%. Bis 2030 wird dieser voraussichtlich auf 38 (bei Fortsetzung der derzeitigen Ausbaupolitik) bis 57% (bei Anvisieren eines Erwärmungspfads von unter 2°C) ansteigen. Am schnellsten wachsen die Produktionskapazitäten für Solarenergie (niedrige Produktionskosten, einfache Umsetzung) mit einem geschätzten jährlichen Wachstum von 18 bis 24% bis 2030. Zum Vergleich: Der Anteil fossiler Energieträger an der Stromerzeugung soll bis 2030 jährlich um 5 bis 6% sinken.

2. Ausbau der Netzinfrastruktur: Nach mehreren Jahrzehnten unzureichender Investitionen in die Stromnetze treibt die beschleunigte Elektrifizierung die Infrastrukturkosten zur Stromübertragung und -verteilung stark in die Höhe. In Nordamerika und Europa ist die Infrastruktur im Durchschnitt 30 Jahre alt. Es sind jährliche Investitionen in Höhe von 400 Mrd. USD erforderlich, um zumindest die ältesten Anlagen zu erneuern (19 %), bestehende Anlagen zu modernisieren (40 %) und neue Infrastrukturen zu schaffen (41 %).

3. Elektrifizierung der Nutzung: Der stark steigende Strombedarf erfordert die Nutzung sauberer Energiequellen. Der Großteil des Strombedarfs entfällt heute auf Gebäude (30%), die Industrie (30%) und den Verkehr (27%). Die rasante Entwicklung von Rechenzentren (unverzichtbar für den Betrieb künstlicher Intelligenz mit umweltfreundlicher Energie) dürfte die Stromnachfrage in den kommenden Jahren noch weiter ansteigen lassen.

Lesen Sie hier den vollständigen Beitrag.

© 2024 Asset Standard
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Die Märkte feiern neue Rekorde – doch im Hintergrund braut sich eine Entwicklung zusammen, die alles verändern könnte. Die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus sorgt laut IEA für eine der größten Energiekrisen aller Zeiten. Gleichzeitig schießen die Preise für Düngemittel und Agrarrohstoffe bereits nach oben.

Damit droht ein perfekter Sturm: steigende Energiepreise, explodierende Produktionskosten und ein möglicher Super-El-Nino, der weltweit Ernten gefährdet. Erste Auswirkungen sind längst sichtbar – Weizen, Soja und Kakao verteuern sich deutlich, während Lebensmittelpreise vor dem nächsten Sprung stehen könnten.

Für Anleger bedeutet das nicht nur Risiken, sondern enorme Chancen. Denn während klassische Märkte unter Druck geraten könnten, entsteht auf den Feldern und Plantagen der nächste große Rohstoffzyklus. Wer sich jetzt richtig positioniert, kann von einer Entwicklung profitieren, die weit über Öl und Metalle hinausgeht.

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