
"Die Beschäftigten geben ihren dauerhaften Preisdruck an der Kasse über Warnstreiks jetzt an die Arbeitgeber zurück: für eine schleunige Lösung mit Substanz", sagte IG-Metall-Tarifvorständin Nadine Boguslawski. Die Gewerkschaft fordert sieben Prozent höhere Entgelte für Beschäftigte - für eine Laufzeit von zwölf Monaten. Zudem will sie für die Auszubildenden einen überproportionalen "Attraktivitätsturbo" von monatlich 170 Euro.
Die Arbeitgeber boten bisher 3,6 Prozent mehr Geld in zwei Stufen: 1,7 Prozent ab Juli 2025 und weitere 1,9 Prozent ab Juli 2026 - für eine Laufzeit von 27 Monaten. "Das magere Angebot der Arbeitgeber verkennt den Ernst der Lage", sagte IG-Metall-Chefin Christiane Benner dazu.
Im Laufe des Dienstags ist die Wiederaufnahme der Tarifverhandlungen zwischen IG Metall und den regionalen Arbeitgeberverbänden geplant - zunächst in den Tarifgebieten Küste und Niedersachsen. In den nächsten Tagen sollen weitere Tarifgebiete in die dritte Verhandlungsrunde einsteigen.
© 2024 dts Nachrichtenagentur