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MÄRKTE ASIEN/Uneinheitlich - Samsung Electronics erneut sehr fest

DJ MÄRKTE ASIEN/Uneinheitlich - Samsung Electronics erneut sehr fest

Von Steffen Gosenheimer

DOW JONES--Die Aktienmärkte in Ostasien und Australien haben zu Beginn der Börsenwoche die schwache Vorgabe der Wall Street vom Freitag weitgehend abgeschüttelt. Tokio hinkte allerdings hinterher, der Nikkei-225-Index gab um 1,1 Prozent auf 38.221 Punkte nach. An den chinesischen Plätzen kamen die Indizes im Handelsverlauf von den Tageshochs deutlicher zurück, so dass der Schanghai-Composite 0,2 Prozent einbüßte. Der HSI in Hongkong lag zuletzt im Späthandel aber noch 0,8 Prozent im Plus. Klarer Tagessieger war Seoul mit einem Anstieg von 2,2 Prozent. Sydney ging 0,2 Prozent höher aus dem Tag.

In den USA war es zu Gewinnmitnahmen nach dem sogenannten Trump-Trade gekommen, außerdem hatte auf die Stimmung gedrückt, dass US-Notenbankchef Powell wegen der starken Konjunktur eine langsamere Gangart beim Zinssenkungsprozess in Aussicht gestellt hatte. Dazu hatten sich auch noch neue robuste US-Wirtschaftsdaten gesellt. Dennoch wird zumindest für die Dezember-Sitzung der US-Notenbank am Markt mit einer 62-prozentigen Wahrscheinlichkeit weiter eine Zinssenkung erwartet.

In Schanghai hieß es, die jüngsten chinesischen Wirtschaftsdaten zeigten Anzeichen für Verbesserungen, aber Peking müsse dennoch mehr tun, um den Schwung angesichts wachsender geopolitischer Unsicherheiten aufrechtzuerhalten. Die Analysten von Morgan Stanley senkten derweil ihre Empfehlung chinesischer Aktien auf Leicht Untergewichten von Gleichgewichten. Chinesische Aktien könnten zunehmend unter Druck geraten, weil die Gewinne, die Währungsseite, geopolitische Risiken und die Innenpolitik dürften für Gegenwind sorgen, so die Begründung. China benötige wahrscheinlich ein Konjunkturpaket in Höhe von 10 Billionen Yuan, um dem Deflationszyklus zu entkommen. Die Wahrscheinlichkeit dafür, sehen die Experten aber als gering an.

Bank- und Immobilienaktien gehörten zu den Kursgewinnern. Industrial & Commercial Bank gewannen 2,5 und Agricultural Bank of China 2,1 Prozent. Unter den Immobilienentwicklern verteuerten sich Poly Developments & Holdings Group um 0,7 und China Vanke um 2,2 Prozent.

In Seoul stützte das Plus des Indexschwergewichts Samsung Electronics von rund 6 Prozent. Treiber war weiter der Plan des Unternehmens, für umgerechnet 7 Milliarden Dollar eigene Aktien zurückkaufen zu wollen. Darauf hatte die Aktie, die seit Jahresbeginn 30 Prozent an Wert verloren hat, bereits am Freitag einen Satz um 7 Prozent nach oben gemacht.

Batterie- und Autoaktien legten ebenfalls zu, nachdem der Vorsitzende der Finanzdienstleistungskommission des Landes die jüngsten Kursrückgänge der betreffenden Aktien als übermäßig bezeichnet hatte. LG Energy Solution legten um 3,4 Prozent zu, Hyundai Motor um 5,3 Prozent.

In Tokio bremste, dass der Yen kräftig aufgewertet hat, wodurch sich die Exporte japanischer Unternehmen verteuern. Der Dollar wurde zuletzt mit 154,43 Yen gehandelt gegenüber etwa 156 zur gleichen Zeit am Freitag. Beobachter verwiesen dazu auf die am Freitag berichtete günstige Entwicklung des Konsums in Japan, was ein ermutigendes Konjunktursignal sei. Zum anderen hatte es erneut eine verbale Intervention seitens der Regierung zugunsten des Yen gegeben, und Notenbankchef Ueda bekräftigte nun trotz bestehender Unsicherheiten den eingeschlagenen Zinserhöhungskurs.

Der Stimmung in Japan abträglich dürfte daneben gewesen sein, dass die Maschinenbauaufträge im September im Vormonatsvergleich wider Erwarten gesunken waren.

=== 
 
Index (B rse)      zuletzt    +/- %   % YTD    Ende 
S&P/ASX 200 (Sydney)  8.300,20    +0,2%   +9,4%   06:00 
Nikkei-225 (Tokio)   38.220,85    -1,1%   +15,5%   07:00 
Kospi (Seoul)      2.469,07    +2,2%   -7,0%   07:00 
Schanghai-Comp.     3.323,85    -0,2%   +11,7%   08:00 
Hang-Seng (Hongk.)   19.575,17    +0,8%   +14,0%   09:00 
Straits-Times (Sing.)  3.738,20    -0,2%   +15,6%   10:00 
KLCI (Malaysia)     1.602,50    +0,6%   +9,5%   10:00 
 
DEVISEN         zuletzt    +/- %   00:00  Fr, 9:51  % YTD 
EUR/USD          1,0545    +0,1%   1,0534   1,0570  -4,5% 
EUR/JPY          163,02    +0,1%   162,83   164,32  +4,8% 
EUR/GBP          0,8344    -0,1%   0,8350   0,8348  -3,8% 
GBP/USD          1,2635    +0,1%   1,2621   1,2660  -0,7% 
USD/JPY          154,60    +0,0%   154,58   155,45  +9,7% 
USD/KRW         1.396,34    +0,1%  1.395,41  1.395,11  +7,6% 
USD/CNY          7,1960    +0,2%   7,1849   7,2056  +1,4% 
USD/CNH          7,2492    +0,1%   7,2417   7,2314  +2,0% 
USD/HKD          7,7837    -0,0%   7,7866   7,7827  -0,3% 
AUD/USD          0,6462    +0,1%   0,6458   0,6469  -5,1% 
NZD/USD          0,5853    -0,1%   0,5861   0,5870  -7,4% 
Bitcoin 
BTC/USD        91.766,00    +2,6% 89.475,10 88.092,10 +110,7% 
 
 
 
ROHOEL          zuletzt VT-Settlem.   +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex         67,15    67,02   +0,2%   +0,13  -5,1% 
Brent/ICE         71,26    71,04   +0,3%   +0,22  -4,6% 
 
 
 
METALLE         zuletzt    Vortag   +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)       2.585,20   2.563,20   +0,9%   +22,00  +25,4% 
Silber (Spot)       30,65    30,25   +1,3%   +0,40  +28,9% 
Platin (Spot)       953,05    942,72   +1,1%   +10,33  -3,9% 
Kupfer-Future        4,08     4,06   +0,5%   +0,02  +3,3% 
 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/gos/kla

(END) Dow Jones Newswires

November 18, 2024 02:33 ET (07:33 GMT)

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