
Wachstumstreiber sind vor allem Informations- und Kommunikationstechnologien sowie Biotech, aber auch Maschinenbau und Elektroindustrie. F&E-Ausgaben gelten als zentraler Indikator für die Innovationskraft einer Volkswirtschaft, weil sie die Basis für künftige Wettbewerbsvorteile legen.
Zu den 88,7 Milliarden Euro kommen den Zahlen des Stifterverbands zufolge noch Forschungsaufträge an Dritte im Umfang von knapp 32 Milliarden Euro. Gesamtstaatlich steigen die F&E-Ausgaben damit leicht auf 3,11 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP). 2022 waren es 3,07 Prozent. Die Wirtschaft allein kommt auf einen Anteil von 2,12 Prozent; Hochschulen, Staat und andere auf 0,99 Prozent. Das Ziel der Ampelkoalition war es, die Quote bis 2025 auf 3,5 Prozent zu erhöhen.
© 2024 dts Nachrichtenagentur