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Prof. Dr. Jan Viebig (CIO Oddo BHF SE): Anleger können der Standortmisere in Deutschland entgehen

29.11.2024 -

Der Niedergang der deutschen Wirtschaft wird in den Medien breit diskutiert. Manche Volkswirte empfehlen Unternehmern unverhohlen, Deutschland zu verlassen und sich einen anderen Standort zu suchen. Inwiefern die politische Entwicklung in Deutschland ein solchen radikalen Schritt rechtfertigt, muss jeder Unternehmer unter Abwägung aller Vor- und Nachteile für sich entscheiden.

Eines lässt sich jedoch mit Gewissheit sagen: Anleger sollten sich auf keinen Fall zu sehr auf den Finanzplatz Deutschland stützen. Eine international ausgerichtete Geldanlage ist mehr denn je das Gebot der Stunde. Auch der Niedergang der USA ist seit Jahren ein beliebtes Thema in den Medien, etwa, wenn es darum geht, wie eine Neuordnung der Welt künftig aussehen könnte, wenn die USA nicht mehr die unumstrittene Führungsmacht der Welt sein sollten.

Doch was die Finanzmärkte angeht, so haben die USA in den vergangenen Jahren - ganz besonders seit der Finanzkrise von 2008 - ihre Führungsrolle entscheidend ausgebaut. An amerikanischen Aktien kommen Anleger kaum noch vorbei. Vor allem im Tech-Sektor haben die USA oft die führenden Unternehmen hervorgebracht, die globale Standards setzen. Das gilt für viele Bereiche im Tech-Sektor: für Computerbetriebssysteme, grundlegende Computerprogramme, Online-Handel, Social-Media-Plattformen, hochleistungsfähige Computerchips…

Klicken Sie hier und lesen Sie den vollständigen Artikel.

© 2024 Asset Standard
Historische Öl-Krise - 5 Aktien, die davon profitieren!
Der Iran-Krieg hat den globalen Energiemarkt erschüttert. Zerstörte Förderanlagen, ausgefallene Transportwege und fehlende Raffineriekapazitäten sorgen dafür, dass nicht nur Rohöl, sondern vor allem Benzin und Diesel knapp und teuer bleiben könnten. Selbst ein Ende der Kämpfe würde das Problem nicht über Nacht lösen, der Wiederaufbau der Energieinfrastruktur dürfte Jahre dauern.

Während viele Anleger jetzt auf ExxonMobil, Chevron oder Shell setzen, könnte das größere Potenzial längst woanders liegen. Denn hohe Ölpreise machen neue Investitionen in Förderung, Transport und Verarbeitung wieder attraktiv. Davon profitieren vor allem jene Unternehmen, die Bohrtechnik, Ausrüstung und Dienstleistungen bereitstellen oder bereits über wertvolle Infrastruktur verfügen.

Hier dürfte die zweite Welle des Öl-Booms entstehen. Statt den bereits stark gelaufenen Produzenten hinterherzulaufen, können Anleger auf die Unternehmen setzen, die am milliardenschweren Wiederaufbau der globalen Energieinfrastruktur verdienen.

In unserem aktuellen Spezialreport zeigen wir 5 Aktien, die von der historischen Öl-Krise besonders profitieren könnten.

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