
Das falle ihm nicht leicht. Die Bürger fragten sich, "ob man denn dieser ÖVP überhaupt noch vertrauen kann", sagte Kickl, dessen Partei ihn im Wahlkampf als "Volkskanzler" inszenierte.
Möglichen Neuwahlen bei einem Scheitern von Koalitionsverhandlungen steht Kickl optimistisch gegenüber. Mit Blick auf das erst nach der Wahl öffentlich gewordene Budgetloch des bislang ÖVP-geführten Finanzministeriums sagte der FPÖ-Chef, er sei sich "sicher, dass das Wahlergebnis vor 100 Tagen noch ganz anders ausgesehen hätte", wenn die Menschen vor der Wahl bereits "in Kenntnis aller dieser Fakten gewesen" wären. Er traue sich zu, die aktuellen Umfrageergebnisse "in Stimmen und Prozente zu materialisieren", so Kickl.
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