
"Die Investoren setzen unvermindert auf eine potenzielle Konjunkturerholung in Europa und kaufen weiter Aktien aus den zyklischen Branchen", sagte Marktexperte Andreas Lipkow. Die schlechten Konjunkturnachrichten würden derzeit lediglich zur Kenntnis genommen und die Blicke nach vorne gerichtet.
"Es stehen erneut die Aktien der deutschen Autowerte und die Finanzwerte im Kaufinteresse der Investoren", so Lipkow. "Dagegen finden sich die defensiven Branchen und die wenigen Technologieunternehmen auf der Verliererseite wider." Es sei dabei weiterhin ein sehr selektives und vorsichtiges Vorgehen erkennbar.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochmittag schwächer: Ein Euro kostete 1,0305 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,9704 Euro zu haben.
Der Ölpreis stieg unterdessen leicht: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 77,09 US-Dollar; das waren 4 Cent oder 0,1 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.
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