
"Deshalb muss ich jetzt noch an einigen Schwächen arbeiten", so Keymer. Er habe immer ein recht gutes Gefühl gehabt, wo er die Figuren hinstellen solle. "Doch bei eher unlogischen Stellungen fehlt manchmal noch die Präzision in der Tiefe bei der Berechnung. Auf jeden Fall geht es jetzt um viele kleine Schräubchen", so der Großmeister. Jeden Tag ein paar Taktikaufgaben zu lösen, reiche eben nicht.
Keymer zählt derzeit zu den 20 besten Spielern der Welt. Mit einer Elo-Zahl von über 2.700 zählt er sogar zu den "Super-Großmeistern". Er ist der erste gebürtige Deutsche, der dies erreicht hat.
© 2025 dts Nachrichtenagentur