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Jonas Backhoff (CSR): CSR-KOMMENTAR Nr. 01/2025

Die deutsche Bundestagswahl steht vor der Tür, und im Wahlkampf werden Schlagworte wie "Deregulierung" und "Bürokratieabbau" prominent eingesetzt. Auch im Hinblick auf klimapolitische Maßnahmen wird argumentiert, dass Regulierungen und staatliche Subventionen den Markt verzerren und Innovationen behindern. Stattdessen wird eine Verschärfung des Emissionshandels als zentrales Instrument zur Reduktion von CO2-Emissionen auserkoren, der als marktwirtschaftlicher Ansatz die effizienteste und kostengünstige Lösung sei, um die klimapolitischen Ziele zu erreichen.

Um diese Sichtweise einordnen zu können, ist es zunächst wichtig, die ökonomischen Modelle hinter klassischen marktwirtschaftlichen Ansätzen einerseits und der staatlichen Rolle aus keynesianischer Perspektive andererseits zu verstehen:1)

Klassische Ansätze der Umweltökonomik argumentieren, dass Marktinstrumente wie der Emissionshandel die externen - weil nicht beim Verursacher anfallenden - Kosten der Emission internalisieren, also dem Verursacher anlasten. Indem Emissionen einen Preis bekommen, werden ökonomische Anreize gesetzt die Emissionen zu reduzieren - und zwar dort, wo der Reduktionsaufwand am geringsten ist. Gemäß dem marktwirtschaftlichen Ansatz gewährleistet der Marktmechanismus somit stets einen effizienten Ressourceneinsatz - ein Umstand der staatlichen Maßnahmen selten nachgesagt wird.

Aus keynesianischer Perspektive ist der Markt jedoch nicht in der Lage immer den richtigen Preis zu finden und damit die effizienteste Lösung zu stellen. Anstelle sich auf den Preismechanismus zu verlassen, wird die Rolle von staatlicher Nachfrage, Investitionen und makroökonomischer Eingriffe betont. Eine expansive Fiskalpolitik, bei der der Staat in klimafreundliche Infrastruktur, Technologien und Produktionskapazitäten investiert, könnte nicht nur zur Reduktion der Emissionen beitragen, sondern auch Wirtschaftswachstum und Beschäftigung fördern.

Lesen Sie mehr im vollständigen CSR-Kommentar 01/2025 mit Jonas Backhoff

© 2025 Asset Standard
Gold & Silber auf Rekordjagd
Kaum eine Entwicklung war 2025 so eindrucksvoll wie der Höhenflug der Edelmetalle. Allen voran Silber: Angetrieben von einem strukturellen Angebotsdefizit, explodierte der Preis und übertrumpfte dabei den „großen Bruder“ Gold. Die Nachfrage aus dem Investmentsektor zieht weiter an, und ein Preisziel von 100 US-Dollar rückt in greifbare Nähe.

Auch Gold markierte neue Meilensteine. Mit dem Durchbruch über 3.000 und 4.000 US-Dollar pro Unze hat sich der übergeordnete Aufwärtstrend eindrucksvoll bestätigt. Rücksetzer bleiben möglich, doch der nächste Zielbereich bei 5.000 US-Dollar ist charttechnisch fest im Blick. Die fundamentalen Treiber sind intakt, eine nachhaltige Trendwende aktuell nicht in Sicht.

Für Anlegerinnen und Anleger bedeutet das: Jetzt ist die Zeit, um gezielt auf starke Produzenten zu setzen. In unserem neuen Spezialreport stellen wir fünf Gold- und Silberaktien vor, die trotz Rallye weiter attraktives Potenzial bieten, mit robusten Fundamentaldaten und starken Projekten in aussichtsreichen Regionen.

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