Anzeige
Mehr »
Dienstag, 10.02.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Breaking News: Pacifica meldet neue hochgradige Entdeckung und genau deshalb kann der Markt das nicht ignorieren
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Asset Standard
649 Leser
Artikel bewerten:
(2)

Jonas Backhoff (CSR): CSR-KOMMENTAR Nr. 01/2025

Die deutsche Bundestagswahl steht vor der Tür, und im Wahlkampf werden Schlagworte wie "Deregulierung" und "Bürokratieabbau" prominent eingesetzt. Auch im Hinblick auf klimapolitische Maßnahmen wird argumentiert, dass Regulierungen und staatliche Subventionen den Markt verzerren und Innovationen behindern. Stattdessen wird eine Verschärfung des Emissionshandels als zentrales Instrument zur Reduktion von CO2-Emissionen auserkoren, der als marktwirtschaftlicher Ansatz die effizienteste und kostengünstige Lösung sei, um die klimapolitischen Ziele zu erreichen.

Um diese Sichtweise einordnen zu können, ist es zunächst wichtig, die ökonomischen Modelle hinter klassischen marktwirtschaftlichen Ansätzen einerseits und der staatlichen Rolle aus keynesianischer Perspektive andererseits zu verstehen:1)

Klassische Ansätze der Umweltökonomik argumentieren, dass Marktinstrumente wie der Emissionshandel die externen - weil nicht beim Verursacher anfallenden - Kosten der Emission internalisieren, also dem Verursacher anlasten. Indem Emissionen einen Preis bekommen, werden ökonomische Anreize gesetzt die Emissionen zu reduzieren - und zwar dort, wo der Reduktionsaufwand am geringsten ist. Gemäß dem marktwirtschaftlichen Ansatz gewährleistet der Marktmechanismus somit stets einen effizienten Ressourceneinsatz - ein Umstand der staatlichen Maßnahmen selten nachgesagt wird.

Aus keynesianischer Perspektive ist der Markt jedoch nicht in der Lage immer den richtigen Preis zu finden und damit die effizienteste Lösung zu stellen. Anstelle sich auf den Preismechanismus zu verlassen, wird die Rolle von staatlicher Nachfrage, Investitionen und makroökonomischer Eingriffe betont. Eine expansive Fiskalpolitik, bei der der Staat in klimafreundliche Infrastruktur, Technologien und Produktionskapazitäten investiert, könnte nicht nur zur Reduktion der Emissionen beitragen, sondern auch Wirtschaftswachstum und Beschäftigung fördern.

Lesen Sie mehr im vollständigen CSR-Kommentar 01/2025 mit Jonas Backhoff

© 2025 Asset Standard
Favoritenwechsel
Das Börsenjahr 2026 ist für viele Anleger ernüchternd gestartet. Tech-Werte straucheln, der Nasdaq 100 tritt auf der Stelle und ausgerechnet alte Favoriten wie Microsoft und SAP rutschen zweistellig ab. KI ist plötzlich kein Rückenwind mehr, sondern ein Belastungsfaktor, weil Investoren beginnen, die finanzielle Nachhaltigkeit zu hinterfragen.

Gleichzeitig vollzieht sich an der Wall Street ein lautloser Favoritenwechsel. Während viele auf Wachstum setzen, feiern Value-Titel mit verlässlichen Cashflows ihr Comeback: Telekommunikation, Industrie, Energie, Pharma – die „Cashmaschinen“ der Realwirtschaft verdrängen hoch bewertete Hoffnungsträger.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die genau in dieses neue Marktbild passen: solide, günstig bewertet und mit attraktiver Dividende. Werte, die nicht nur laufende Erträge liefern, sondern auch bei Marktkorrekturen Sicherheit bieten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Value-Zug 2026 endgültig abfährt!

Dieses exklusive PDF ist nur für kurze Zeit gratis verfügbar.
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.