Anzeige
Mehr »
Samstag, 14.02.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Die Kommerzialisierung der räumlichen Intelligenz in Billionen-Märkten beginnt jetzt
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche

WKN: 918422 | ISIN: US67066G1040 | Ticker-Symbol: NVD
Tradegate
13.02.26 | 21:57
154,08 Euro
+0,10 % +0,16
1-Jahres-Chart
NVIDIA CORPORATION Chart 1 Jahr
5-Tage-Chart
NVIDIA CORPORATION 5-Tage-Chart
RealtimeGeldBriefZeit
153,94154,0813.02.
154,06154,2013.02.
Dow Jones News
1.685 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE USA/Wall Street von Nvidia-Unsicherheit und Fed gebremst

DJ MÄRKTE USA/Wall Street von Nvidia-Unsicherheit und Fed gebremst

DOW JONES--Nach den kräftigen Vortagesaufschlägen hat sich die Wall Street am Mittwoch leichter präsentiert. Anleger wollten vor neuen Käufen erst Geschäftsbericht und Ausblick von Nvidia am Abend nach Börsenschluss abwarten, hieß es. Händler warnten mit Blick auf die KI-Ikone im Halbleitersektor vor "Enttäuschungspotenzial". Die spannende Frage sei, ob und wie die Exportbeschränkungen und Zölle die Mittelfristprognosen beeinträchtigten. Zudem kam leichtes Störfeuer von der Fed und auch vom Rentenmarkt, wo die Renditen wieder moderat zulegten. Der Dow-Jones-Index notierte bei 42.099 Punkten 0,6 Prozent im Minus, S&P-500 und Nasdaq-Composite gaben 0,6 bzw. 0,5 Prozent ab. An der Nyse wurden nach vorläufigen Angaben 702 (Dienstag: 2.411) Kursgewinner und 2.080 (380) -verlierer gezählt. Unverändert schlossen 44 (35) Titel.

"Der Geschäftsbericht ist nicht nur für Nvidia, sondern für den gesamten Aktienmarkt von entscheidender Bedeutung, da er den Optimismus der Investoren insgesamt wiederbeleben und Anlegern helfen kann, sich auf die Kraft der KI zu konzentrieren und weniger auf Schlagzeilen aus Washington zu Zöllen und Steuern", erläuterte Marktstratege James Demmert von Main Street Research die Bedeutung des Geschäftsausweises. Die Nvidia-Aktie zeigte sich nach dem kräftigen Vortagesaufschlag äußerst volatil und gab 0,5 Prozent ab.

Fed und Rentenmarkt im Blick

Das am Abend veröffentlichte Sitzungsprotokoll der US-Notenbank drückte die Aktienkurse auf die Tagestiefs. Denn die Fed-Vertreter äußerten Bedenken über ein mögliches Anziehen der Inflation wegen der Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump. Und ein weiteres Ereignis beschäftigte Anleger: eine Auktion fünfjähriger US-Staatsanleihen. Nachdem eine Emission zweijähriger Papiere am Vortag auf eine robuste Nachfrage gestoßen war, stand ein weiterer Test für das Interesse an US-Renten an. Dieses hatte zuletzt unter dem Trump'schen Zickzackkurs gelitten und für Unruhe gesorgt. Doch beruhigte die aktuelle Emission die Gemüter, denn sie stieß auf eine solide Nachfrage - in der Folge kamen die Renditen am Sekundärmarkt von den Tageshochs zurück. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen stieg gleichwohl um 5 Basispunkte auf 4,48 Prozent und damit nur knapp unter die Marke von 4,5 Prozent - ein Niveau, das zuletzt die Nervosität hatte steigen lassen.

Die Dollar-Erholung des Vortages setzte sich begünstigt durch anziehende Marktzinsen fort, der Dollar-Index gewann 0,4 Prozent. Die Erholung des Greenbacks dürfte nach Einschätzung von ING-Analyst Francesco Pesole aber begrenzt bleiben, da die Sorgen über ein nachlassendes US-Wirtschaftswachstum und das US-Budgetdefizit anhielten.

Die Ölpreise stiegen angesichts der Aussicht auf weitere Sanktionen gegen Russland um bis zu 0,8 Prozent. Nachdem der Aggressor im Ukraine-Krieg keinerlei echten Willen für einen Waffenstillstand gezeigt hatte, mehrten sich die Anzeichen, dass nun auch US-Präsident Donald Trump die Geduld verlieren und neue Sanktionen gerade gegen den Ölsektor verhängen könnte. Allerdings kamen die Preise deutlich von den Tageshochs zurück, denn die Kartellgruppe Opec+ dürfte am Samstag eine Förderausweitung beschließen.

Der Goldpreis stand mit gestiegenen US-Marktzinsen und dem festen Dollar knapp im Minus. Analyst Ole Hansen von Saxo Bank sprach auch mit Blick auf die Vortage von einem allmählichen Abwärtstrend.

General Motors streicht Investition bei E-Motoren

Bei den Einzelwerten verloren General Motors 1,9 Prozent. Der US-Autokonzern hat eine bedeutende Investition in die Produktion von Elektromotoren gestrichen und wird stattdessen ein Vielfaches dieser Ausgaben in die Herstellung neuester V8-Motoren stecken.

Nun ist es fix: Salesforce (-0,3%) erwirbt die Cloud-Plattform Informatica für 8 Milliarden Dollar. Der Konzern wird zudem nach der Schlussglocke Geschäftszahlen vorlegen. Stellantis büßten 3,1 Prozent ein. Der Automobilkonzern hatte nach dem überraschenden Abgang von CEO Carlos Tavares Ende 2024 einen Nachfolger für den Chefposten ernannt. Antonio Filosa wird das Amt am 23. Juni übernehmen. Es dürfte nach Einschätzug von Bernstein eine gewisse Enttäuschung darüber geben, dass Stellantis keinen externen Kandiaten ernannt habe.

Die US-Administration hatte Chevron (-1,3%) eine Lizenz zur Erhaltung ihrer Ölförderung in Venezuela erteilt. Wie mit der Angelegenheit vertraute Personen berichten, darf der US-Ölkonzern damit wichtige Infrastrukturen in Venezuela unterhalten, aber kein Öl aus dem südamerikanischen Land importieren.

Gamestop (-10,9%) drehten kräftig ins Minus, nachdem der Kauf von Bitcoin durch den Videospieleanbieter zunächst noch positiv aufgenommen worden war. Eine Gewinnwarnung verschreckte Anleger bei der Kaufhauskette Macy's, die Geschäftszahlen fielen indes besser als gedacht aus. Der Kurs ermäßigte sich um 0,5 Prozent. Abercrombie & Fitch sprangen um 14,7 Prozent nach oben, der Modehändler glänzte mit Geschäftszahlen oberhalb der Markterwartung. Vail Resorts zogen um 8,8 Prozent an, der frühere CEO Rob Katz kehrt auf den Posten beim Betreiber von Skigebieten zurück.

=== 
INDEX           zuletzt    +/- %   absolut  +/- % YTD 
DJIA           42.098,70    -0,6%   -244,95    -0,5% 
S&P-500          5.888,55    -0,6%   -32,99    -1,3% 
NASDAQ Comp       19.100,94    -0,5%   -98,23    -0,6% 
NASDAQ 100        21.318,17    -0,5%   -96,82    +1,9% 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- %    0:00  Di, 18:57  % YTD 
EUR/USD           1,1294    -0,3%   1,1332   1,1333  +9,5% 
EUR/JPY           163,59    +0,0%   163,51   163,60  +0,4% 
EUR/CHF           0,9341    -0,4%   0,9379   0,9371  +0,4% 
EUR/GBP           0,8385    -0,0%   0,8387   0,8389  +1,4% 
USD/JPY           144,85    +0,4%   144,28   144,36  -8,3% 
GBP/USD           1,3470    -0,3%   1,3510   1,3508  +7,9% 
USD/CNY           7,1854    +0,0%   7,1824   7,1842  -0,4% 
USD/CNH           7,1928    +0,0%   7,1898   7,1916  -1,9% 
AUS/USD           0,6427    -0,3%   0,6445   0,6444  +4,1% 
Bitcoin/USD       107.012,30    -1,7% 108.915,55 110.305,00 +16,8% 
 
ROHÖL           zuletzt VT-Schluss    +/- %   +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          61,56    61,08    +0,8%    0,48 -15,3% 
Brent/ICE          64,59    64,29    +0,5%    0,30 -14,3% 
 
METALLE          zuletzt   Vortag    +/- %   +/- USD  % YTD 
Gold            3296,57   3302,23    -0,2%    -5,66 +25,8% 
Silber            29,19    29,45    -0,9%    -0,26  +5,3% 
Platin           960,07   956,96    +0,3%    3,11  +9,3% 
Kupfer            4,64    4,71    -1,4%    -0,07 +14,4% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf

(END) Dow Jones Newswires

May 28, 2025 16:11 ET (20:11 GMT)

Copyright (c) 2025 Dow Jones & Company, Inc.

© 2025 Dow Jones News
Favoritenwechsel - diese 5 Werte sollten Anleger im Depot haben!
Das Börsenjahr 2026 ist für viele Anleger ernüchternd gestartet. Tech-Werte straucheln, der Nasdaq 100 tritt auf der Stelle und ausgerechnet alte Favoriten wie Microsoft und SAP rutschen zweistellig ab. KI ist plötzlich kein Rückenwind mehr, sondern ein Belastungsfaktor, weil Investoren beginnen, die finanzielle Nachhaltigkeit zu hinterfragen.

Gleichzeitig vollzieht sich an der Wall Street ein lautloser Favoritenwechsel. Während viele auf Wachstum setzen, feiern Value-Titel mit verlässlichen Cashflows ihr Comeback: Telekommunikation, Industrie, Energie, Pharma – die „Cashmaschinen“ der Realwirtschaft verdrängen hoch bewertete Hoffnungsträger.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die genau in dieses neue Marktbild passen: solide, günstig bewertet und mit attraktiver Dividende. Werte, die nicht nur laufende Erträge liefern, sondern auch bei Marktkorrekturen Sicherheit bieten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Value-Zug 2026 endgültig abfährt!

Dieses exklusive PDF ist nur für kurze Zeit gratis verfügbar.
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.