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MÄRKTE EUROPA/Aktien auf Erholungskurs - LVMH schießen nach oben

DJ MÄRKTE EUROPA/Aktien auf Erholungskurs - LVMH schießen nach oben

Von Herbert Rude

DOW JONES--An den europäischen Aktienmärkten setzt sich die am Dienstagmittag eingeleitete Erholung zunächst fort. Der DAX steigt zur Eröffnung um 0,2 Prozent auf 24.279 Punkte. Noch einmal deutlich besser sieht es an den übrigen europäischen Börsen aus: Der Euro-Stoxx-50 gewinnt 1,3 Prozent. "Die Stimmung profitiert von der Erwartung weiterer Zinssenkungen der US-Notenbank", so ein Marktteilnehmer. US-Notenbankchef Jerome Powell sagte am Abend, der Arbeitsmarkt schwäche sich deutlich ab, und die langfristigen Inflationserwartungen entsprächen dem Ziel der US-Notenbank. Die Notenbank denke nun auch über ein Ende der Anleihenverkäufe nach. Das treibt auch den Goldpreis, die Feinunze wurde am Morgen erstmals über der Marke von 4.200 Dollar gehandelt und markiert auch in Euro einen neuen Rekord bei gut 3.610 Euro.

Mit den Aussagen von Powell hatten die US-Märkte gedreht und die deutlichen Anfangsverluste abgeschüttelt. In Asien ziehen die Kurse am Morgen überwiegend deutlich an. Der Euro legt weiter zu, er notiert bei 1,1638 Dollar. "Andererseits sollten die Anleger an den Aktienmärkten nicht zu viel erwarten", so ein Marktteilnehmer. Denn der Markt sei nun hin- und hergerissen zwischen der Eskalation im Zollstreit und der Zinssenkungserwartung in den USA, sagt er. Allerdings liegt das jüngste DAX-Allzeithoch von 24.771 weiter in Reichweite.

In Paris schießen LVMH um 12 Prozent nach oben. Der Konzern ist im vergangenen Quartal auf Wachstumskurs zurückgekehrt. Auf vergleichbarer Basis ist der Umsatz um 1 Prozent gestiegen. Im Vorquartal hatte der Konzern noch einen Umsatzrückgang von 4 Prozent verzeichnet. Nach den Umsatzzahlen vom Vorabend hat Bernstein das Kursziel für LVMH auf 700 von 600 Euro angehoben und die Einstufung "Outperform" bekräftigt. Im Fahrwasser von LVMH steigen Hermes um 6,8 Prozent, Kering um 6,9 Prozent und Richemont um 5,9 Prozent. Der CAC-40 ist mit einem Plus von 2,4 Prozent der Outperformer in Europa.

Positiv aufgenommen werden auch die Geschäftszahlen von ASML, dem größten Titel im Euro-Stoxx-50. Die Aktien steigen um 3 Prozent auf 872,40 Euro. "Bis auf den Umsatz liegen die Zahlen alle mindestens im Rahmen der Prognosen oder darüber", so ein Marktteilnehmer. Die Bruttomarge sei mit 51,6 Prozent sehr hoch ausgefallen und könne im laufenden Quartal noch weiter steigen. Insgesamt sei der Ausblick bestätigt worden. "Einer Fortsetzung der Kurserholung Richtung Allzeithoch steht nichts im Weg", so der Marktteilnehmer mit Blick auf die Marke von gut 1.000 Euro.

Dabei stützen die Geschäftszahlen von ASML auch andere Branchenwerte wie STMicro, die um 1,3 Prozent anziehen. Aixtron erholen sich um 1,8 Prozent. Auch das Sentiment für Technologiewerte generell profitiert. Der TecDAX zieht um 0,5 Prozent an, der Stoxx-Index der europäischen Technologiewerte um 1,6 Prozent.

Dagegen stehen Aurubis mit einer Wandelanleihe von Salzgitter stark unter Druck. Der Kurs fällt um etwa 6,4 Prozent auf 108,30 Euro. Salzgitter stellt für den Wandler insgesamt 3,4 Millionen Aurubis-Aktien oder etwa 7,6 Prozent des Grundkapitals zur Verfügung. Allerdings wurde der Umtauschpreis auf 145,80 Euro festgelegt, er liegt damit deutlich über dem aktuellen Kurs.

=== 
INDEX           zuletzt    +/- %   absolut  +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50       5.625,43    +1,3%    73,38   +13,4% 
Stoxx-50         4.740,68    +0,8%    36,75    +9,2% 
DAX           24.279,06    +0,2%    42,12   +21,7% 
MDAX           30.078,88    +0,0%    4,22   +17,5% 
TecDAX          3.661,20    +0,4%    14,79    +6,7% 
SDAX           17.065,30    +0,4%    66,40   +25,9% 
CAC            8.112,37    +2,4%   192,75    +7,3% 
SMI           12.489,57    +0,4%    54,76    +7,2% 
ATX            4.718,02    +0,4%    20,67   +28,2% 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- %    0:00  Di, 17:20  % YTD 
EUR/USD           1,1637    +0,2%   1,1608   1,1591 +12,1% 
EUR/JPY           176,00    -0,1%   176,13   175,98  +8,2% 
EUR/CHF           0,9305    +0,1%   0,9297   0,9297  -0,9% 
EUR/GBP           0,8717    +0,0%   0,8715   0,8719  +5,3% 
USD/JPY           151,25    -0,3%   151,74   151,83  -3,2% 
GBP/USD           1,3350    +0,2%   1,3320   1,3294  +6,4% 
USD/CNY           7,1059    -0,1%   7,1150   7,1176  -1,3% 
USD/CNH           7,1281    -0,2%   7,1406   7,1432  -2,7% 
AUS/USD           0,6518    +0,5%   0,6486   0,6481  +4,8% 
Bitcoin/USD       112.535,75    -0,6% 113.180,75 111.218,25 +22,3% 
 
ROHÖL           zuletzt VT-Settlem.    +/- %   +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          58,10    58,27    -0,3%    -0,17 -18,2% 
Brent/ICE          62,19    62,39    -0,3%    -0,20 -16,4% 
 
METALLE          zuletzt    Vortag    +/- %   +/- USD  % YTD 
Gold           4.205,21   4.141,73    +1,5%    63,48 +56,6% 
Silber            52,67    51,47    +2,3%    1,20 +78,3% 
Platin          1.423,38   1.414,37    +0,6%    9,01 +61,5% 
Kupfer            5,04     5,02    +0,4%    0,02 +22,7% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/hru/flf

(END) Dow Jones Newswires

October 15, 2025 03:43 ET (07:43 GMT)

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Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

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