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Dr. Felix Schmidt (Berenberg): Die Fed ringt um Kursklarheit in der Zinspolitik

08.12.2025 - Die US-Notenbank dürfte auf ihrer Dezember-Sitzung aller Voraussicht nach die Leitzinsspanne zum dritten Mal in diesem Jahr absenken. Dr. Felix Schmidt, Senior Economist bei Berenberg, erläutert in einem aktuellen Kommentar seine Einschätzung zum Ausgang der anstehenden Fed-Sitzung und zum weiteren Vorgehen der US-Notenbank im kommenden Jahr:

"Die Sorgen um den Arbeitsmarkt werden die Federal Reserve (Fed) aller Voraussicht nach dazu veranlassen, die Leitzinsspanne bei ihrer Sitzung im Dezember zum dritten Mal in diesem Jahr um 0,25 Prozentpunkte auf dann 3,5 bis 3,75 Prozent abzusenken. Zwar lag die Arbeitslosenquote im September mit 4,4 Prozent im historischen Vergleich noch immer auf einem niedrigen Niveau, jedoch macht der Trend die Fed nervös. Denn im Juni, also drei Monate zuvor, lag die Quote noch bei 4,1 Prozent. Der Arbeitsmarkt ist allerdings nicht das einzige Sorgenkind der US-Notenbank: Auch die Inflation verharrt weiterhin auf einem zu hohen Niveau und ist zuletzt weiter angestiegen. Die zwölf stimmberechtigten Mitglieder der Fed teilen sich daher zunehmend in zwei Lager auf: Ein Lager macht sich mehr Sorgen um den Arbeitsmarkt und möchte daher den Leitzins weiter senken. Das andere Lager ist hingegen beunruhigt über die Inflationsentwicklung und plädiert daher für eine striktere Geldpolitik. Diese seit Langem nicht gesehene Zweiteilung im Entscheidungsgremium der Fed wird sich im kommenden Jahr voraussichtlich sogar noch verstärken. Ich rechne damit, dass der Inflationsdruck im Jahr 2026 zunächst nicht nachlassen wird. Dadurch wird es für die Fed erheblich schwieriger, die Geldpolitik weiter zu lockern. Während der Finanzmarkt neben der Zinssenkung im Dezember für das kommende Jahr noch zwei weitere Schritte à 0,25 Prozentpunkte einpreist, rechne ich nur noch mit einer weiteren Absenkung im Jahr 2026 auf ein Niveau von dann 3,25 bis 3,5 Prozent."

© 2025 Asset Standard
Tech-Aktien schwanken – 3 Versorger mit Rückenwind
Die Stimmung an den Märkten hat sich grundlegend gedreht. Während Tech- und KI-Werte zunehmend mit Volatilität und Bewertungsrisiken kämpfen, erleben klassische Versorger ein unerwartetes Comeback. Laut IEA und EIA steigt der globale Strombedarf strukturell weiter, nicht nur wegen E-Mobilität und Wärmepumpen, sondern vor allem durch energiehungrige KI-Rechenzentren. Energie wird damit zur zentralen Infrastruktur des digitalen Zeitalters.

Gleichzeitig rücken in unsicheren Marktphasen stabile Cashflows, solide Bilanzen und regulierte Renditen wieder stärker in den Fokus. Genau hier spielen Versorger ihre Stärken aus: berechenbare Erträge, robuste Nachfrage und hohe Dividenden – Qualitäten, die vielen Wachstumswerten aktuell fehlen.

Nach Jahren im Schatten der Tech-Rallye steigt nun das Interesse an Unternehmen, die Stabilität mit langfristigen Wachstumsthemen wie Netzausbau, Dekarbonisierung und erneuerbaren Energien verbinden.

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