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Frank Fischer (Shareholder Value): 5 Top-Picks aus Europas zweiter Reihe

05.01.2026 -

Neues Jahr, neue Herausforderungen. Für ein von vielen Unsicherheiten geprägtes Jahr war 2025 ein erstaunlich gutes Börsenjahr. Und vieles spricht für weitere Marktgewinne 2026. Wir haben uns schon positioniert.

Unsicherheiten bleiben, neue Chancen erwachsen

Die weltweite Geld- und Fiskalpolitik sorgen für allgemeine Zuversicht. Dabei könnte eine globale Konjunkturbelebung in vielen Bereichen neue Anlagechancen schaffen. Klar, die Risiken, die schon im vergangenen Jahr den Märkten zu schaffen machten, bleiben. Der Ukraine-Krieg wird nicht von einem auf den anderen Tag gelöst. Bricht Trump mit Venezuela einen neuen Krisenherd vom Zaun? Es sind viele Unwägbarkeiten, die dieses Jahr beherrschen werden. Und einiges, was heute noch niemand denken mag, wird auch wieder für Verunsicherung sorgen. Doch bei allem Chaos - daraus ergeben sich auch immer wieder neue Chancen.

Wir sind deshalb auch optimistisch, dass 2026 ein gutes Börsenjahr werden wird. Dabei sind wir bei unseren Analysen auf einige sehr interessante Titel gestoßen. Neben den allgemeinen Verdächtigen wie die Allianz und die Münchner Rück oder Microsoft sind es vor allem europäische Titel aus der zweiten Reihe, die wir für unsere Mandate wie den Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen oder den Frankfurter UCITS-ETF - Modern Value favorisieren.

Alles Europa: 5 Länder - 5 Aktien

Nr. 1: Storebrand: Power für die Altersvorsorge in Skandinavien

Beginnen wir in Norwegen. Storebrand gehört in Norwegen und Schweden zu den führenden Anbietern der betrieblichen Altersvorsorge - einem Markt, der langfristig von der Demografie und dem strukturellen Bedarf nach stabilen Vorsorgelösungen getragen wird. Parallel zählt Storebrand zu den größten Asset Managern Skandinaviens sowie zu den Top-Anbietern im Schaden- und Unfallversicherungsgeschäft. Diese Kombination sorgt für ein robustes, breit diversifiziertes Geschäftsmodell, das nicht nur stabil, sondern auch gut planbar ist. Der zentrale Werttreiber liegt aktuell jedoch in der Transformation des Produktportfolios. Kapitalintensive Garantieprodukte - die traditionell hohe Kapitalbindung erfordern - werden zunehmend in fondsgebundene Vorsorgelösungen überführt. Diese Produkte erzielen höhere Kapitalrenditen, benötigen weniger Eigenkapital und schaffen dadurch Freiräume. Übrigens: Gegründet 1767, gehört Storebrand zu den ältesten Versicherungskonzernen der Welt.

Nr. 2: SCOR, der sichere Anker

Bleiben wir in der Versicherungsbranche, wechseln aber nach Frankreich zu SCOR. Wenn die Märkte unruhig werden, rückt eine Anlageklasse regelmäßig in den Fokus: defensive Aktien. Dazu gehören Unternehmen, die selbst in wirtschaftlich schwierigen Phasen stabile Umsätze und Gewinne erzielen - oft, weil ihr Geschäftsmodell strukturell robust ist. Rückversicherer gehören genau in diese Kategorie. Und somit auch SCOR. Weltweit gibt es nur eine Handvoll führender (Tier-1) Rückversicherer. SCOR gehört zu ihnen - mit starker Expertise in Schaden- und Lebensrückversicherung. Nach einigen schwierigen Jahren und einem Managementwechsel ist das Unternehmen nun strategisch neu aufgestellt und hat seine Marktposition gefestigt. Das Geschäftsmodell von SCOR ruht auf zwei gleich starken Säulen: Rückversicherung in der Schaden- und Unfall-Sparte auf der einen, und der Lebens- und Gesundheits-Sparte auf der anderen Seite. Beide Bereiche tragen heute fast genau zur Hälfte zu den Prämieneinnahmen bei, was eine breite Streuung der Risiken ermöglicht.

Nr. 3: Computacenter, der stille Gewinner der digitalen Wirtschaft

Weiter geht's nach Großbritannien. Dass "everything is computer" gilt, zeigt kaum ein Unternehmen so eindrucksvoll wie Computacenter. Der britische IT-Dienstleister gehört zu den führenden Systemhäusern in Europa - und profitiert direkt davon, dass Unternehmen, Behörden und öffentliche Einrichtungen ihre IT-Infrastruktur ständig erweitern, modernisieren und absichern müssen. Im Zusammenspiel mit Herstellern und Großkunden nimmt Computacenter eine zentrale Rolle ein: Es vermittelt zwischen globalen Anbietern wie Cisco, Dell, Microsoft oder Apple und großen Unternehmenskunden - darunter Audi, Bosch, Evonik oder die Bundespolizei. Die Kunden erhalten unabhängige Beratung, Implementierung und langfristige Betreuung ihrer IT-Landschaft. Und die Hersteller profitieren vom Zugang zu großen, komplexen Kundenprojekten. Dieses Modell schafft eine stabile, planbare Einnahmebasis. Eine klassische Win-win-win-Situation für alle Beteiligten.

Nr. 4: Moltiply Group, das digitale Plattform-Unternehmen mit zwei starken Standbeinen

Von Frankreich ist es nur ein kleiner Sprung bis nach Italien und zur Moltiply Group. Das Unternehmen besticht mit seiner klugen Mischung aus Vergleichsplattformen und Outsourcing-Dienstleistungen, die über viele Jahre hinweg wachsen können. Gerade jetzt lohnt ein genauerer Blick, denn das Geschäftsmodell ist breit und robust. Denn die Moltiply Group arbeitet in zwei klar voneinander abgegrenzten, aber strategisch engverzahnten Bereichen: den Vergleichsportalen in Italien, zu denen Marken für Versicherungen, Kredite, Hypotheken, Energie- und Telekomverträge gehören. Dazu kommen Outsourcing-Dienstleistungen für Banken und Immobilienunternehmen. Nun kommt noch die Internationalisierung als Wachstumstreiber hinzu. Der Schritt nach Spanien und Frankreich verspricht enormes Potenzial - insbesondere im digitalen Versicherungs- und Finanzvertrieb, der dort noch deutlich weniger entwickelt ist als in Italien oder Deutschland.

Nr. 5: secunet Security Networks, der Cybersecurity-Champion mit stabilem Burggraben

Stichwort Deutschland und hier zu secunet Security Networks. Wenn in Deutschland über Technologie gesprochen wird, denken viele zuerst an die USA. Doch mit secunet gibt es hierzulande einen Technologiekonzern, der seit Jahren zu den führenden Cybersecurity-Anbietern Europas zählt - und dessen Geschäftsmodell in einer digitalisierten Welt immer wichtiger wird. Behörden, Bundeswehr, Kanzleramt, Bundespolizei, mehr als 20 DAX-Konzerne - sie alle arbeiten mit secunet. Die hohe technische Spezialisierung, die Zertifizierungen und die komplexen Integrationen erzeugen enorme Wechselkosten. Gleichzeitig wächst secunet in Feldern wie E-Health, Cloud-Sicherheit und Grenzkontrollsystemen (EES).: Ein strategisch unverzichtbares Unternehmen, das dazu noch über einen hohen Burggraben verfügt.

Fazit: Man sollte die großen US-Big-Techs nicht aus den Augen verlieren, aber wir meinen, Europas zweite Reihe hat auch eine ganze Reihe von Unternehmen, denen die Zukunft gehört.

Disclaimer

Dies ist eine Marketing-Anzeige. Bitte lesen Sie den Prospekt des OGAW und das KIID, bevor Sie eine endgültige Anlageentscheidung treffen. Die Shareholder Value Management AG ist im Rahmen der Anlageberatung gem. § 2 Abs. 2 Nr. 4 WpIG der Fonds "Frankfurter Long-Term Value Fund", "Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen" & "Frankfurter - Value Focus Fund" ausschließlich auf Rechnung und unter der Haftung der NFS Netfonds Financial Service GmbH, Heidenkampsweg 73, 20097 Hamburg tätig. Die NFS ist ein Wertpapierinstitut gem. § 2 Abs. 1 WpIG und verfügt über die erforderlichen Erlaubnisse der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Bei den dargestellten Szenarien handelt es sich um eine Schätzung der zukünftigen Wertentwicklung, die auf Erkenntnissen aus der Vergangenheit über die Wertentwicklung dieser Anlage und/oder den aktuellen Marktbedingungen beruht und kein exakter Indikator sind. Die Wertentwicklung der Produkte, hängt unter anderem davon ab, wie sich der Markt zukünftig entwickelt und der Haltedauer des Investments.

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Gold & Silber auf Rekordjagd
Kaum eine Entwicklung war 2025 so eindrucksvoll wie der Höhenflug der Edelmetalle. Allen voran Silber: Angetrieben von einem strukturellen Angebotsdefizit, explodierte der Preis und übertrumpfte dabei den „großen Bruder“ Gold. Die Nachfrage aus dem Investmentsektor zieht weiter an, und ein Preisziel von 100 US-Dollar rückt in greifbare Nähe.

Auch Gold markierte neue Meilensteine. Mit dem Durchbruch über 3.000 und 4.000 US-Dollar pro Unze hat sich der übergeordnete Aufwärtstrend eindrucksvoll bestätigt. Rücksetzer bleiben möglich, doch der nächste Zielbereich bei 5.000 US-Dollar ist charttechnisch fest im Blick. Die fundamentalen Treiber sind intakt, eine nachhaltige Trendwende aktuell nicht in Sicht.

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