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MÄRKTE EUROPA/Börsen drehen ins Plus - Heineken schwach nach CEO-Abgang

DJ MÄRKTE EUROPA/Börsen drehen ins Plus - Heineken schwach nach CEO-Abgang

DOW JONES--Eurpoas Börsen drehen bis Montagmittag ins Plus. Für etwas Unterstützung sorgt der Sentix-Konjunkturindex für die Eurozone. Er stieg im Januar auf minus 1,8 von minus 6,2, erwartet worden war lediglich eine leichte Besserung auf minus 4,9. "Nach den deutschen Daten zu den Aufträgen und zur Industrieproduktion zeigt nun auch der Sentix, dass die Konjunktur anzieht", so ein Marktteilnehmer. Entwarnung kann aber noch keine gegeben werden.

Für Verunsicherung sorgt aber, dass die US-Regierung eine erneute Attacke auf die Unabhängigkeit der US-Notenbank gestartet hat. Die Fed hat nach Angaben ihres Chefs Jerome Powell eine Vorladung vom US-Justizministerium erhalten. Dabei gehe es um den 2,5 Milliarden Dollar teuren Umbau der Fed-Zentrale in Washington. Powell bezeichnet die Maßnahme allerdings als Vorwand. Tatsächlich gehe es darum, den Druck auf ihn zu erhöhen, die Leitzinsen zu senken. Momentan wird am Markt davon ausgegangen, dass die US-Notenbank die Leitzinsen auf ihrer Sitzung Ende Januar bestätigen wird - US-Präsident Donald Trump ist dagegen im Lager derjenigen zu finden, die nach einer Zinssenkung rufen.

Der DAX gewinnt 0,5 auf 25.379 Punkte. Der Euro-Stoxx-50 gewinnt lediglich 0,1 Prozent auf 6.001 Punkte - hier drücken Abgaben im Öl- und Gassektor sowie wie Reise- und Flugaktien. Am Devisenmarkt steigt der Euro auf 1,1687 Dollar. An den Anleihemärkten geht es mit den Renditen leicht nach unten. Gold profitiert derweil von der Unsicherheit rund um die US-Notenbank. Das Edelmetall bleibt auf Rekordhoch und gewinnt 1,5 Prozent auf 4.580 Dollar. Silber macht einen Sprung von mehr als 5 Prozent. Auch die Unruhen im Iran kommen Gold und Silber zugute.

Mit Blick auf die Sektoren geht es für die Minenwerte in Europa um 0,9 Prozent nach oben, Fresnillo haussieren mit dem steigenden Silberpreis um weitere 5,7 Prozent. Aber auch Rüstung notiert im Plus und legt um 0,8 Prozent zu. Mit Blick auf den Ölpreis wie auch die Wetterlage notieren die Fluglinien schwächer, der Sektor verliert 1 Prozent. IAG, Tui und Lufthansa fallen um bis zu 1,7 Prozent. "Das ist die Furcht vor einer Eskalation im Iran", so ein Marktteilnehmer. Noch zeigten sich die Ölpreise zwar ruhig, das könne sich aber schnell ändern, meint er.

Im Bankensektor geht es für die Aktie von Barclays um 2,8 Prozent nach unten - belastet nach Aussage von Marktstratege Neil Wilson von Saxomarkets von der von US-Präsident Donald Trump geforderten einjährigen Obergrenze für Kreditkartenzinsen von 10 Prozent. Dies sei ein weiterer Eingriff in die US-Wirtschaft, während Trump bereits die Zwischenwahlen im Laufe dieses Jahres im Blick hat. Die Maßnahme dürfte auch negativ für Visa, Mastercard, Capital One und American Express sein.

Für die Aktie von Heineken geht es mit der Nachricht, dass der CEO geht, um 5,3 Prozent nach unten. Für die Analysten der RBC kommt dieser Schritt nicht überraschend. CEO Dolf van den Brink trat mit hohen Erwartungen an, doch Heineken konnte diese nicht erfüllen. Seit seiner Ernennung am 1. Juni 2020 habe Heineken eine Gesamtrendite für Aktionäre (Total Shareholder Return, TSR) von minus 9 Prozent erzielt und damit deutlich schlechter abgeschnitten als die Wettbewerber Anheuser-Busch Inbev (+36%) und Carlsberg (+12%) sowie der MSCI-Index für europäische Basiskonsumgüter insgesamt (+22%).

=== 
INDEX           zuletzt    +/- %  absolut +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50      6.000,90    +0,1%    3,43   +3,6% 
Stoxx-50         5.092,64    +0,1%    7,36   +3,4% 
DAX           25.379,39    +0,5%   117,75   +3,1% 
MDAX          32.231,04    +0,2%   63,87   +5,1% 
TecDAX          3.844,67    +0,6%   24,43   +5,5% 
SDAX          18.167,97    +0,3%   49,40   +5,5% 
CAC           8.355,66    -0,1%   -6,43   +2,6% 
SMI           13.413,68    -0,1%   -8,14   +1,2% 
ATX           5.401,01    -0,0%   -2,23   +1,4% 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- %    0:00 Fr, 17:03  % YTD 
EUR/USD          1,1687    +0,5%   1,1632   1,1643  -1,0% 
EUR/JPY          184,45    +0,3%   183,88   183,78  -0,2% 
EUR/CHF          0,9316    -0,0%   0,9317   0,9323  +0,1% 
EUR/GBP          0,8675    -0,1%   0,8683   0,8674  -0,5% 
USD/JPY          157,83    -0,1%   158,05   157,84  +0,8% 
GBP/USD          1,3472    +0,5%   1,3398   1,3422  -0,5% 
USD/CNY          7,0041    -0,1%   7,0093   7,0071  -0,2% 
USD/CNH          6,9661    -0,1%   6,9764   6,9730  -0,0% 
AUS/USD          0,6709    +0,3%   0,6686   0,6685  +0,2% 
Bitcoin/USD       90.639,20    +0,2% 90.413,75 91.350,30  +2,2% 
 
ROHÖL           zuletzt VT-Settlem.   +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          58,68    59,12   -0,7%   -0,44  +2,3% 
Brent/ICE          62,97    63,34   -0,6%   -0,37  +3,5% 
 
METALLE          zuletzt    Vortag   +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold           4.586,15   4.509,97   +1,7%   76,18  +4,4% 
Silber           84,10    79,63   +5,6%    4,47 +11,7% 
Platin          2.017,84   1.956,28   +3,1%   61,56 +11,6% 
Kupfer            6,03     5,90   +2,2%    0,13  +3,1% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mpt/ros

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January 12, 2026 07:46 ET (12:46 GMT)

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Gold & Silber auf Rekordjagd
Kaum eine Entwicklung war 2025 so eindrucksvoll wie der Höhenflug der Edelmetalle. Allen voran Silber: Angetrieben von einem strukturellen Angebotsdefizit, explodierte der Preis und übertrumpfte dabei den „großen Bruder“ Gold. Die Nachfrage aus dem Investmentsektor zieht weiter an, und ein Preisziel von 100 US-Dollar rückt in greifbare Nähe.

Auch Gold markierte neue Meilensteine. Mit dem Durchbruch über 3.000 und 4.000 US-Dollar pro Unze hat sich der übergeordnete Aufwärtstrend eindrucksvoll bestätigt. Rücksetzer bleiben möglich, doch der nächste Zielbereich bei 5.000 US-Dollar ist charttechnisch fest im Blick. Die fundamentalen Treiber sind intakt, eine nachhaltige Trendwende aktuell nicht in Sicht.

Für Anlegerinnen und Anleger bedeutet das: Jetzt ist die Zeit, um gezielt auf starke Produzenten zu setzen. In unserem neuen Spezialreport stellen wir fünf Gold- und Silberaktien vor, die trotz Rallye weiter attraktives Potenzial bieten, mit robusten Fundamentaldaten und starken Projekten in aussichtsreichen Regionen.

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