DJ PRESSESPIEGEL/Unternehmen
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
INDUS - Die Beteiligungsgesellschaft Indus plant, bis 2030 rund 500 Millionen Euro in Unternehmenskäufe zu investieren. Im Gespräch mit der Börsen-Zeitung kündigt Finanzvorstand Rudolf Weichert an, dass das jährliche M&A-Budget sukzessive aufgestockt wird. "Wir hatten bisher ein jährliches M&A-Budget von 50 Millionen Euro; das wird in den nächsten Jahren sukzessive zulegen, auch weil wir mit steigenden Ergebnissen bzw. einem wachsenden Cashflow rechnen", sagte der Manager. Die avisierten Übernahmen für insgesamt 500 Millionen Euro sollen einen Jahresumsatz von mindestens 600 Millionen Euro generieren. (Börsen-Zeitung)
ALEPH ALPHA - Deutschlands bekannteste KI-Firma Aleph Alpha wird ihre Umstrukturierung ohne Mitgründer Jonas Andrulis vorantreiben. Nach Handelsblatt-Informationen teilte der Unternehmer den Anteilseignern am Montag mit, dass er sowohl als CEO als auch als Mitglied des Beratungsgremiums zurücktrete. Andrulis und das Unternehmen äußerten sich auf Anfrage des Handelsblatts zunächst nicht. Bereits im Oktober war angekündigt worden, dass Andrulis zum Jahresende als Co-CEO ausscheiden sollte. Ursprünglich war ein Wechsel an die Spitze des Beirats geplant. Offiziell bestätigt hat Aleph Alpha unterdessen den Abbau von "rund 50 Stellen". (Handelsblatt)
SÜDZUCKER - Dem größten Zuckerhersteller Europas machen die im Zuge des Feihandelsabkommens der EU mit den lateinamerikanischen Mercosur-Staaten möglichen neuen Exporte Kopfzerbrechen. Nach Angaben von Südzucker dürfen über das Mercosur-Abkommen weitere 180.000 Tonnen Zucker aus Brasilien und 10.000 Tonnen aus Paraguay zollfrei eingeführt werden. Gemessen an der europäischen Produktion von 16,6 Millionen Tonnen Weißzucker sind die zusätzlichen Importe zwar gering, in der ohnehin angeschlagenen Branche aber dürften sie die Preise weiter unter Druck setzen. In den letzten Jahren schwankten die Importe zwischen 2,6 Millionen Tonnen und einer Million. (FAZ)
RITTER SPORT - Der Schokoladenhersteller ist in einem Rechtsstreit mit dem Mannheimer Haferriegelproduzenten Wacker GmbH um Verpackung in erster Instanz gescheitert. Die Innenstadt von Mannheim ist einst als Schachbrettmuster angelegt worden. Das hatte das Familienunternehmen Wacker für seine Verpackung des Produkts "Monnemer Quadrat Bio" inspiriert. Das Landgericht Stuttgart urteilte, Wacker habe die Markenrechte von Ritter Sport nicht verletzt. Es bestehe keine Verwechselungsgefahr zwischen der Verpackung des quadratischen Haferriegels und der quadratischen Ritter-Sport-Tafel. (FAZ)
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January 14, 2026 00:42 ET (05:42 GMT)
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