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Dr. Felix Schmidt (Berenberg): Deutsche Wirtschaft stabilisiert sich - Reformdruck bleibt hoch

14.01.2026 -

"Nachdem die deutsche Wirtschaft in den Jahren 2023 und 2024 geschrumpft ist, hat es voraussichtlich auch im Jahr 2025 nur zu einem Mini-Wachstum gereicht. Damit befindet sich die deutsche Wirtschaftsleistung noch immer auf dem gleichen Niveau wie vor der Corona-Krise im Jahr 2019. Die Gründe für diese schwache Entwicklung sind vielfältig und reichen von den hohen Energiepreisen infolge des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine bis hin zum aktuellen Gegenwind für deutsche Exporteure in Form von US-Zöllen und einer zunehmenden Konkurrenz aus China. Hinzu kommen hausgemachte Probleme wie die übergreifende Bürokratie, der Arbeitskräftemangel oder die steigenden Lohnnebenkosten. Die Lockerung der Schuldenbremse und die damit einhergehenden umfassenden Ausgaben der Bundesregierung werden in diesem Jahr zu mehr Wachstum führen. Bereits jetzt lässt sich eine Bodenbildung im Verarbeitenden Gewerbe feststellen. Damit die Mehrausgaben jedoch kein teures Strohfeuer erzeugen, sind begleitende Reformen erforderlich. Insbesondere das Sozialsystem muss neu aufgestellt werden, um eine nachhaltige Finanzierung der Renten-, Pflege- und Krankenversicherung zu gewährleisten und die Lohnnebenkosten im Zaum zu halten. Es geht daher hierbei nicht nur um Generationengerechtigkeit, sondern auch um die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts Deutschland."

© 2026 Asset Standard
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Die Märkte feiern neue Rekorde – doch im Hintergrund braut sich eine Entwicklung zusammen, die alles verändern könnte. Die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus sorgt laut IEA für eine der größten Energiekrisen aller Zeiten. Gleichzeitig schießen die Preise für Düngemittel und Agrarrohstoffe bereits nach oben.

Damit droht ein perfekter Sturm: steigende Energiepreise, explodierende Produktionskosten und ein möglicher Super-El-Nino, der weltweit Ernten gefährdet. Erste Auswirkungen sind längst sichtbar – Weizen, Soja und Kakao verteuern sich deutlich, während Lebensmittelpreise vor dem nächsten Sprung stehen könnten.

Für Anleger bedeutet das nicht nur Risiken, sondern enorme Chancen. Denn während klassische Märkte unter Druck geraten könnten, entsteht auf den Feldern und Plantagen der nächste große Rohstoffzyklus. Wer sich jetzt richtig positioniert, kann von einer Entwicklung profitieren, die weit über Öl und Metalle hinausgeht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die besonders aussichtsreich sind, um von diesem Trend zu profitieren – solide positioniert, strategisch relevant und mit erheblichem Aufwärtspotenzial.



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