OED/FRANKFURT (dpa-AFX) - Der österreichische Energietechnik-Zulieferer Asta Energy Solutions plant im ersten Quartal einen Börsengang. Wie das auf Kupferprodukte spezialisierte Unternehmen im österreichischen Oed mitteilte, sollen die Aktien im regulierten Markt an der Frankfurter Börse notiert werden.
Man strebe Bruttoemissionserlöse von rund 125 Millionen Euro aus neu ausgegebenen Aktien an. Damit wolle man international wachsen und die Kapazitäten erweitern. Ankerinvestoren, darunter Siemens Energy, hätten sich vorab für rund 55 Millionen Euro zum Kauf verpflichtet. Auf Siemens Energy entfielen dabei rund 25 Millionen Euro, berichtete Asta weiter.
Langfristig eine Milliarde Euro Umsatz geplant
Für das Geschäftsjahr 2025 rechnet Asta mit einem Umsatz von 680 Millionen Euro (2024: 643 Millionen Euro). Beim Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) erwartet das Unternehmen einen Wert zwischen 45 und 47 Millionen Euro (2024: 36 Millionen Euro). Langfristig strebe man einen Jahresumsatz von mehr als einer Milliarde Euro an.
Das Unternehmen wurde nach eigenen Angaben 1814 gegründet. An sechs Standorten in Österreich, Bosnien-Herzegowina, Brasilien (2), China und Indien beschäftigt es rund 1.400 Menschen./tob/DP/mis

