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Dr. Eckhard Schulte (MainSky): Konjunkturoptimismus treibt Aktienkurse

16.01.2026 -

USA, China und selbst Deutschland: Die jüngst veröffentlichten Konjunkturdaten überraschen allesamt positiv und die Aktienmärkte reagieren unmittelbar auf die anspringende Wachstumsdynamik. USA: Der disinflationäre Produktivitätsboom Am deutlichsten zeigt sich diese Dynamik weiterhin in den USA. Daten zu Produktivität und Lohnstückkosten bestätigen erneut unsere seit Langem vertretene These: Die US-Wirtschaft befindet sich in einer Phase eines "disinflationären Produktivitätsbooms". Noch liegen der Marktkonsens und die Prognose der Fed für 2026 bei einer Wachstumserwartung von rund zwei Prozent. Wir halten eine Rate von über drei Prozent für realistisch, was erneut einem nominalen BIP-Anstieg von fast sechs Prozent entspräche. In den kommenden Wochen dürften viele Banken ihre Prognosen für das US-Wachstum deutlich nach oben revidieren. Parallel dazu geht die Inflation schneller als erwartet zurück. Auch wenn die jüngsten Daten noch durch den Shutdown verzerrt sein mögen: Die Dynamik nimmt ohne Frage ab. Die Drei-Monats-Rate des Kernindex fiel im Dezember bereits unter die Zwei-Prozent-Marke. In den kommenden Monaten wird zudem die Wohnkomponente ("Shelter") für eine weitere Entlastung bei der Inflationsrate sorgen.Europa: Lebenszeichen vom alten Kontinent Für viele ein Augenöffner waren die jüngsten Zahlen aus Deutschland. Selbst die derzeit wohl reform- und leistungsfeindlichste Volkswirtschaft Europas ist im Jahr 2025 nach zwei negativen Jahren um 0,2 Prozent gewachsen. Außerhalb Deutschlands läuft es ohnehin besser, sodass für die Eurozone 2026 insgesamt mit einem Wachstum von gut einem Prozent zu rechnen ist. Wir halten dies für absolut realistisch - womit sich sogar die sonst notorisch zu optimistischen Prognosen von EU-Kommission und EZB für 2026 dieses Mal als richtig erweisen könnten.China: Das Ende der Deflationssorgen? Auch vom zweiten globalen "Konjunktursorgenkind", China, kamen zuletzt erfreulichere Daten. Der PMI für das verarbeitende Gewerbe ist wieder über die 50er-Schwelle gestiegen. Besonders spannend: Der überraschend starke Anstieg der Importe könnte auf die lang ersehnte Belebung der chinesischen Binnennachfrage hindeuten.Bestmögliches Szenario für Aktien Für die Aktienmärkte bleiben die Rahmenbedingungen damit äußerst attraktiv. Wachstumsrevisionen nach oben bei gleichzeitigen Inflationsrevisionen nach unten stellen das bestmögliche Szenario dar. Insbesondere für die Emerging Markets ist dies eine hochattraktive Kombination, weshalb diese Region derzeit in keinem Portfolio fehlen sollte.


MainSky Asset Management AG

Reuterweg 49

60323 Frankfurt am Main

Tel.: 069 / 150 49 680-0

www.mainsky.de

Pressekontakt: Kranch Media Thomas Kranch

Mozartstraße 30

64584 Biebesheim am Rhein

Tel.: 06258 / 9414721

Mobil: 0151 / 1200 25 35

E-Mail: tk@kranch-media.de

Über die MainSky Asset Management AG

Seit 2001 steht die MainSky Asset Management AG für bankenunabhängige Vermögensverwaltung mit dem Fokus auf Familienvermögen, Family Offices und institutionelle Investoren. MainSky ist spezialisiert auf das Management von liquiden Assets. Mehrwert wird generiert, indem das Performancepotenzial für einzelne Märkte bzw. Marktsegmente aus makroökonomischen Fundamentalanalysen abgeleitet und die Portfoliostruktur aktiv auf die erwarteten Marktbedingungen ausgerichtet wird. Analyse und Meinungsbildung werden durch eigens entwickelte quantitative Modelle unterstützt. Dennoch gibt es keine Modellgläubigkeit und es erfolgt immer eine ökonomische Interpretation aller Informationen hin zu einem ökonomisch plausiblen Marktbild. Insgesamt verwaltet die Gesellschaft mit einem Team von acht Mitarbeitern rund 500 Millionen Euro in mehreren Spezialfonds, Managed Accounts und in zwei Publikumsfonds, darunter dem vermögensverwaltenden MainSky Macro Allocation Fund.

Über den MainSky Macro Allocation Fund

Der MainSky Macro Allocation Fund bietet Investoren Zugang zu den globalen Aktien- und Rentenmärkten und orientiert sich an der gleichnamigen und seit 2007 mit einem Track Record und einem herausragendem Rendite-Risiko-Verhältnis ausgestatteten Anlagestrategie. Der Investmentansatz konnte in der Vergangenheit durch konstant gute Ergebnisse überzeugen. Gerade in schwierigen Marktphasen wie der Finanzmarkt- und der Corona-Krise 2008 zeigte sich die Überlegenheit der Strategie durch erfolgreichen Kapitalerhalt. Grundlage des Ansatzes ist eine Makro- bzw. Top-Down-Analyse, aus der heraus das Management die jeweiligen Asset-Klassen und Marktsegmente allokiert. Die Finanzmärkte sind weitgehend mikro-effizient, aber makro-ineffizient. Das Fondsmanagement nutzt diese makroökonomischen Ineffizienzen durch eine flexible Assetklassen-, Sektor-, Faktor- & Länderallokation aus. Die Umsetzung der Aktienquote über ETFs ermöglicht zudem eine Partizipation an verschiedenen Faktorprämien (z.B. Low Volatility, Growth). Mit einer Aktienquote zwischen 25 und 75 Prozent strebt der Fonds eine mittelfristige absolute Wertentwicklung von 5-6 Prozent über der Geldmarktrendite sowie eine jährliche Ausschüttung von drei Prozent an. Der MainSky Macro Allocation Fund ist ein Artikel 8-Fonds gemäß der EU-Offenlegungsverordnung.

Disclaimer

Dieses Informationsmaterial enthält kein Angebot zum Erwerb oder zur Zeichnung von Wertpapieren. Alleinige Grundlage für den Erwerb von MainSky Investmentfonds sind die jeweiligen Verkaufsprospekte. Die Informationen in diesem Dokument sind ausschließlich zur Veranschaulichung und zur Diskussion bestimmt und stellen keine Beratung dar. Die enthaltenen Bewertungen, Schätzungen und Prognosen reflektieren lediglich die subjektive Meinung des jeweiligen Autors bzw. der jeweils zitierten Quelle. Angaben über Anlageergebnisse und Anlageziele sind keine Garantie für die zukünftige Wertentwicklung.

© 2026 Asset Standard
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Das Börsenjahr 2026 ist für viele Anleger ernüchternd gestartet. Tech-Werte straucheln, der Nasdaq 100 tritt auf der Stelle und ausgerechnet alte Favoriten wie Microsoft und SAP rutschen zweistellig ab. KI ist plötzlich kein Rückenwind mehr, sondern ein Belastungsfaktor, weil Investoren beginnen, die finanzielle Nachhaltigkeit zu hinterfragen.

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