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MÄRKTE EUROPA/"Neue Zolldrohungen erschüttern Märkte" - Bayer sehr fest

DJ MÄRKTE EUROPA/"Neue Zolldrohungen erschüttern Märkte" - Bayer sehr fest

Von Herbert Rude

DOW JONES--Kräftig fallende Kurse vor allem exportorientierter Werte prägen den Start der europäischen Börsen in die neue Woche. Der DAX fällt um 0,9 Prozent auf 25.059 Punkte, im Eröffnungshandel war er schon unter die 25.000er-Marke gerutscht. Der Euro-Stoxx-50 büßt 1,2 Prozent auf 5.960 Punkte ein. "Und wieder sind es US-Zolldrohungen, die die Märkte erschüttern", sagt Vermögensverwalter Thomas Altmann von QC Partners. Gewinner ist der Goldpreis, der mit der allgemeinen Verunsicherung erstmals über der Marke von 4.000 Euro je Feinunze notiert. Auch in Dollar gerechnet glänzt das Edelmetall wie nie zuvor, die Unze kostet 4.670 Dollar.

Angeführt werden die Verlierer von den Autotiteln, deren europäischer Stoxx-Branchenindex 2,1 Prozent abgibt. Der Technologieindex fällt um 1,7 Prozent. Geringfügige Aufschläge weisen die Indizes der Versicherer und der Telekom-Aktien auf.

Im DAX fallen VW um 3,1 Prozent und Adidas um 3,0 Prozent. Infineon geben ebenfalls 3 Prozent ab. Auf der anderen Seite steigen Rheinmetall um 2,5 Prozent. Größter Gewinner ist aber die Bayer-Aktie, die um 6,5 Prozent nach oben schießt. Der US-Supreme-Court hat eingewilligt, den Bayer-Berufungsantrag wegen der Glyphosat-Klagen anzunehmen. Dies erhöhe die Chancen für Bayer, das Thema loszuwerden, heißt es im Handel.

US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, die USA würden ab Februar zusätzliche Importzölle von zehn Prozent auf Waren aus acht europäischen Staaten zu erheben. Ab Juni sollen diese auf 25 Prozent steigen, sofern keine Einigung über den von ihm geforderten Erwerb Grönlands erzielt wird.

Zwar treffen die Zölle vor allem die US-Verbraucher über steigende Preise. "Gleichwohl beeinträchtigen diese Maßnahmen die europäische Wirtschaft erheblich", sagt Ulrich Stephan, Anlagestratege der Deutschen Bank. Höhere Preise reduzierten die Nachfrage in den USA nach europäischen Gütern, führten zu Absatz- und Marktanteilsverlusten und zwängen europäische Exporteure häufig zu Preiszugeständnissen, die ihre Gewinnmargen schmälerten.

Besonders problematisch sei, "dass gerade heute die US-Börsen geschlossen sind", sagt ein Händler. Denn damit fehle eine wichtige Indikation, wie US-Anleger auf die Eskalation durch die Trump-Administration reagieren: "Trump schaut auf die Börsen, und schwache US-Märkte hätten ihm signalisieren können, dass er auf dem falschen Weg ist" - dieses Regulativ fehle nun.

Belastend sei auch, dass damit nun die Absegnung des bereits verhandelten US-EU-Zollvertrages auf Eis liege, heißt es im Handel. Sprecher der Fraktionen im Europa-Parlament wie Manfred Weber von der EVP machten klar, darüber könne unter den gegenwärtigen Bedingungen nicht abgestimmt werden. Ein Sondergipfel der EU am Sonntag zeigte eine gewisse Einigkeit der Europäer bei der Bereitschaft zu deutlichen Gegenmaßnahmen.

Mit Spannung wird daher nun auf den Trump-Auftritt auf dem beginnenden Weltwirtschaftsgipfel in Davos geblickt. Gehofft wird auf eine gütliche Einigung, angesichts der Unberechenbarkeit des US-Präsidenten ist eine Eskalation aber jederzeit möglich.

Aus Asien kommen derweil uneinheitliche Signale. Vor allem die Konjunkturdaten aus China hatten am Morgen enttäuscht. Das Wirtschaftswachstum fiel mit 4,5 Prozent im vierten Quartal für chinesische Verhältnisse schwach aus, die Industrieproduktion lag unter Erwartung.

In Europa steht die Revision der Verbraucherpreise für Dezember im Blick. Die Kernrate war zunächst mit plus 2,3 Prozent zum Vorjahr vermeldet worden. Dazu gibt der Internationale Währungsfonds (IWF) einen Zwischenbericht zum Weltwirtschaftsausblick.

=== 
INDEX           zuletzt    +/- %  absolut   +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50      5.960,01    -1,2%   -69,44     +4,1% 
Stoxx-50         5.089,95    -0,7%   -37,87     +4,3% 
DAX           25.059,04    -0,9%  -238,09     +3,3% 
MDAX          31.662,09    -0,7%  -237,17     +4,2% 
TecDAX          3.689,26    -1,6%   -61,84     +3,6% 
SDAX          18.020,62    -1,7%  -308,73     +6,7% 
CAC           8.162,71    -1,2%   -96,23     +1,3% 
SMI           13.351,47    -0,5%   -62,12     +1,1% 
ATX           5.442,45    -0,5%   -27,88     +2,7% 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- %    0:00 Fr, 17:15 Uhr  % YTD 
EUR/USD          1,1623    +0,3%   1,1586     1,1606  -1,3% 
EUR/JPY          183,65    +0,4%   182,92     183,32  -0,7% 
EUR/CHF          0,9286    -0,1%   0,9292     0,9310  -0,2% 
EUR/GBP          0,8675    +0,0%   0,8675     0,8669  -0,6% 
USD/JPY          158,02    +0,1%   157,88     157,95  +0,7% 
GBP/USD          1,3397    +0,3%   1,3355     1,3388  -0,8% 
USD/CNY          6,9963    -0,1%   7,0016     7,0019  -0,3% 
USD/CNH          6,9586    -0,1%   6,9671     6,9669  -0,1% 
AUS/USD          0,6697    +0,4%   0,6673     0,6683  +0,0% 
Bitcoin/USD       93.102,60    -2,5% 95.455,70   94.716,90  +7,4% 
 
ROHÖL           zuletzt VT-Settlem.   +/- %    +/- USD  % YTD 
Brent/ICE          63,58    64,13   -0,9%     -0,55  +5,4% 
 
METALLE          zuletzt    Vortag   +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold           4.667,54   4.596,45   +1,5%     71,09  +6,4% 
Silber           93,07    90,15   +3,2%      2,92 +26,4% 
Platin          2.030,49   2.018,86   +0,6%     11,63 +15,2% 
Kupfer            5,88     5,83   +0,8%      0,04  +2,4% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/hru/flf

(END) Dow Jones Newswires

January 19, 2026 03:38 ET (08:38 GMT)

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Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
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