Die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs der USA, den Durnell-Fall zu prüfen, markiert einen Wendepunkt in den langanhaltenden Rechtsstreitigkeiten von Bayer bezüglich Roundup und beseitigt die größte verfahrenstechnische Unsicherheit rund um die Präemptionstrategie des Unternehmens auf Bundesebene. Obwohl der Einzelfall finanziell nicht wesentlich ist, könnte die Überprüfung durch das Gericht, die darauf abzielt, eine Divergenz unter den Berufungsgerichten zu klären, potenziell das Endspiel der noch etwa 65.000 verbleibenden Ansprüche erheblich umgestalten. Unterstützt durch den Generalstaatsanwalt und die langjährige Position der EPA zur Kennzeichnung von Glyphosat hat Bayer nun einen klareren und zeitlich begrenzten Weg zur rechtlichen Klärung bis Mitte 2026. Obwohl das Ergebnis weiterhin binär bleibt, stärkt die verbesserte Transparenz signifikant das risikogewichtete Profil und unterstützt eine schrittweise Verringerung des Rechtsstreit-Rabatts. Wir bestätigen unsere Kaufen-Empfehlung und unser Kursziel von 54,00 EUR, was ein ansprechendes Upside-Potenzial widerspiegelt, da die rechtlichen Unsicherheiten schrittweise angegangen werden. Die vollständige Analyse ist abrufbar unter https://research-hub.de/companies/bayer-ag
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