Düsseldorf - Der Wirtschaftsweise Martin Werding fordert die EU zu einer harten Antwort auf Trumps Zolldrohungen im Zusammenhang mit Grönland auf. "Alle Gegenmaßnahmen, die in den Diskussionen über die von Trump im letzten Jahr angedrohten Zölle vorbereitet wurden, gehören wieder auf den Tisch", sagte Werding der "Rheinischen Post" (Dienstagsausgabe).
"Präsident Trump lässt nun klar erkennen, dass es ihm in Grönland nicht um Sicherheitsinteressen geht, die Europa teilt, sondern um Gebietsansprüche. Damit verletzt er die Souveränität von Partnerländern und gefährdet die Funktionsfähigkeit und damit den Fortbestand der Nato", sagte der Bochumer Ökonom weiter.
"Die Zollfrage ist dabei nur ein Nebenkriegsschauplatz. Genau darum darf die EU, die für die Handelspolitik verantwortlich ist, in diesem Streit aber nicht einknicken."
"Präsident Trump lässt nun klar erkennen, dass es ihm in Grönland nicht um Sicherheitsinteressen geht, die Europa teilt, sondern um Gebietsansprüche. Damit verletzt er die Souveränität von Partnerländern und gefährdet die Funktionsfähigkeit und damit den Fortbestand der Nato", sagte der Bochumer Ökonom weiter.
"Die Zollfrage ist dabei nur ein Nebenkriegsschauplatz. Genau darum darf die EU, die für die Handelspolitik verantwortlich ist, in diesem Streit aber nicht einknicken."
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