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Jamie Coleman (MFS): Branchenrotation und Märkte knapp unter Allzeithochs

10. bis 16. Januar 2026

Internationale Aktien notierten diese Woche nur knapp unter ihren Allzeithochs. Die Branchenrotation hielt an: Vor allem in den USA wurde von Large Caps in Small Caps und von Wachstums- in Substanzwerte umgeschichtet. Die US-Zehnjahresrendite betrug nahezu unverändert 4,19%. Das Barrel Rohöl der Sorte West Texas Intermediate verteuerte sich um 1,25 US-Dollar auf 60,05 US-Dollar. Gemessen an Terminkontrakten auf den CBOE Volatility Index (VIX) stieg die Volatilität diese Woche von 16,45 auf 18,15.

Konjunktur

Aufregung um Powell legt sich

Von Edelmetallen abgesehen war es an den Märkten diese Woche ruhig. Daran änderte auch die Sensationsnachricht am Sonntagabend nichts, dass das US-Justizministerium gegen Notenbankchef Jerome Powell ermittelt. Es geht um seine Aussagen vor dem Kongress zu den Budgetüberschreitungen bei der Renovierung des Washingtoner Hauptsitzes der Fed. Fast ein Jahr lang hatte Powell den Konflikt mit dem Weißen Haus gescheut, aber jetzt ging er in die Offensive und nannte die Untersuchung einen "Vorwand". Schon lange würde Präsident Trump die Notenbank zu niedrigeren Zinsen drängen und ihre Unabhängigkeit angreifen. Zur Beruhigung trug dann der republikanische Senator Thom Tillis vom Bankenausschuss bei. Er sagte am Sonntag, dass er alle Kandidaten Trumps für den Notenbankvorsitz blockieren werde, solange das Justizministerium gegen Powell vorgehe. Mehrere republikanische Senatoren schlossen sich dem an. Die Bestätigung eines neuen Notenbankvorsitzenden scheint jetzt so lange unmöglich, wie die Justiz Powell im Visier hat. Auch viele andere Notenbankchefs sprangen dem angegriffenen Powell bei, ebenso wie einige CEOs der größten US-Banken. JPMorgan-Chef Jamie Dimon sagte diese Woche, dass "jeglicher Angriff auf die Unabhängigkeit der Fed keine gute Idee" sei. Am Mittwochabend ließ Trump dann wissen, dass er Powell nicht entlassen wolle und noch nicht sagen könne, was er am Ende tun werde. Powells Amtszeit an der Spitze der Notenbank endet Mitte Mai, aber er bleibt bis 2028 Direktoriumsmitglied. Am Freitagmorgen äußerte Powells potenzieller Nachfolger Kevin Hassett die Hoffnung, dass nichts gegen Powell gefunden werde. Außerdem bekannte er sich zur Unabhängigkeit der Notenbank, falls er ihr Chef würde.

Trump schwächt Drohungen gegen den Iran ab

Seit Wochen wird überall im Iran gegen die Regierung demonstriert. Anfang dieser Woche sagte US-Präsident Trump schließlich, dass er Militärschläge gegen das Land erwäge. Er warnte die Islamische Republik davor, mit den immer neuen Repressalien gegen die Demonstranten seine rote Linie zu überschreiten. An die Adresse der Demonstranten gerichtet sagte er, dass "Hilfe auf dem Weg" sei. Außerdem begann er mit dem Abzug von Truppen von US-Militärbasen im Nahen Osten. Am Mittwochnachmittag mäßigte Trump dann aber seinen Ton. Man habe ihm versichert, dass die Regierung keine Demonstranten mehr töte und auch keine Hinrichtungen mehr stattfänden. Am Mittwochabend berichtete dann NBC News, dass der Präsident Militärschläge nur dann befürworte, wenn sie das Regime schnell und entschlossen in die Schranken wiesen und keinen längeren Bürgerkrieg auslösten. Dem Bericht zufolge konnten Trumps Berater das aber nicht garantieren. Der Präsident hat Militärschläge zwar nicht ausgeschlossen, will aber wohl abwarten, ob sich die Regierung mäßigt. Am Donnerstag fielen die Ölpreise, und die Aktienkurse stiegen, da man keinen unmittelbaren Angriff der USA mehr befürchtete.

USA, Dänemark und Grönland setzen eine Arbeitsgruppe ein

Nach einem Besuch im Weißen Haus zu Gesprächen mit Vizepräsident JD Vance und Außenminister Marco Rubio über die Zukunft Grönlands erklärte sich Dänemark zur Bildung einer Arbeitsgruppe mit den USA bereit. Am Dienstag bezeichnete Dänemarks Außenminister Lars Løkke Rasmussen das Gespräch als "offen, aber konstruktiv". Jegliche Pläne, die die territoriale Integrität des Königreichs Dänemark und das Recht des grönländischen Volkes auf Selbstbestimmung nicht respektierten, seien aber "völlig inakzeptabel". Rasmussen sagte, dass Dänemark mit den USA nicht einer Meinung sei. Dennoch wolle man prüfen, inwieweit den amerikanischen Sicherheitsbedenken in der Arktis Rechnung getragen werden könne. Die territoriale Integrität des Königreichs Dänemark und Grönlands müsste aber gewahrt bleiben.

Kurz gefasst

Überraschend betrug die amerikanische Verbraucherpreisinflation im Dezember unverändert 2,7% z.Vj. Man hatte erwartet, dass die methodischen Workarounds, die im November zu einer niedrigeren Teuerung geführt hatten, im Dezember das Gegenteil bewirken würden.

Die ausländischen Bestände amerikanischer Staatsanleihen stiegen im November auf einen Rekordwert von 112,8 Milliarden US-Dollar.

Aufgrund guter Umfragewerte plant Japans Premierministerin Sanae Takaichi dem Vernehmen nach schon im nächsten Monat vorzeitige Wahlen. Ihre Beliebtheit profitiert von den anhaltenden Auseinandersetzungen mit China wegen ihrer Aussagen zu Taiwan.

Am Donnerstag teilte das Weiße Haus mit, dass man sich mit Taiwan auf einen Handelsvertrag geeinigt habe. Die Zölle auf Importe aus Taiwan sollen von 20% auf 15% gesenkt werden. Taiwans Technologiebranche hat mindestens 250 Milliarden US-Dollar Direktinvestitionen in den USA zugesagt. Das Geld soll in Fabriken für hoch entwickelte Halbleiter, den Energiesektor und Künstliche Intelligenz fließen. Außerdem will Taiwan weitere 250 Milliarden US-Dollar Kreditgarantien für zusätzliche Investitionen in die Halbleiterproduktion in den USA geben.

Die G7-Finanzminister sowie Vertreter anderer Länder trafen sich am Montag in Washington zu Gesprächen über mögliche Probleme beim Zugang zu kritischen Rohstoffen. Unter anderem ging es um Mindestpreise etwa für Seltene Erden, die Gründung eines Handelsclubs und die Einführung von Recyclingquoten. Eine Entscheidung solle schon in wenigen Wochen oder Monaten und nicht erst in Jahren getroffen werden.

Die amerikanischen Einzelhandelsumsätze stiegen im November um 0,6%, die Kernrate betrug 0,4%.

Präsident Trump erhöhte diese Woche den Druck auf seine nordamerikanischen Handelspartner, kurz vor der Neuverhandlung des USMCA (United States-Mexico-Canada Agreement) in diesem Jahr. Er nannte es "irrelevant"; es würde den USA nichts nützen. Trump argumentierte, dass Autohersteller ihre Fahrzeuge in den USA bauen sollten und nicht in Kanada oder Mexiko.

Nicht zuletzt aufgrund niedrigerer Hypothekenzinsen stiegen die Verkäufe amerikanischer Bestandsimmobilien im Dezember um 5,1%, der größte Zuwachs seit Februar 2024. Sie legten damit vier Monate in Folge zu, so lange wie seit 2020 nicht mehr. Nach Angaben der Mortgage Bankers Association stiegen die Hypothekenkreditanträge letzte Woche um 28,5%.

Die amerikanische Industrieproduktion legte im Dezember um 0,4% zu. Der Novemberwert wurde von 0,2% auf 0,4% nach oben korrigiert.

Nach dem Beige Book der Fed wächst die US-Wirtschaft leicht bis mäßig und damit stärker als in den letzten Berichten angedeutet. Der Konjunkturausblick ist demnach verhalten optimistisch. In den meisten Distrikten stiegen die Preise moderat, während die Beschäftigung unverändert blieb.

Präsident Trump sagte, dass er am Mittwoch ein "sehr gutes Gespräch" mit Venezuelas amtierender Präsidentin Delcy Rodríguez geführt habe. "Wir sprachen über vieles, und ich glaube, unsere Beziehungen zu Venezuela sind sehr gut", so Trump.

Am Donnerstag begann Chinas Notenbank mit gezielten Hilfen für Sektoren, die die Regierung für strategisch wichtig hält. Insgesamt blieb die Geldpolitik aber vorsichtig.

Deutschlands Wirtschaft ist 2025 um 0,2% gewachsen, nachdem sie zuvor zwei Jahre in Folge geschrumpft war. Die Exporte gingen das dritte Jahr in Folge zurück. Die Bundesbank erwartet für 2026 0,6% Wirtschaftswachstum, nicht zuletzt wegen der hohen Verteidigungs- und Infrastrukturausgaben.

Laut Freddie Mac ist der durchschnittliche 30-jährige Hypothekenzins in den USA diese Woche auf 6,06% gefallen, den niedrigsten Wert seit September 2022.

Kanada erklärte sich bereit, Handelsbeschränkungen für chinesische Elektrofahrzeuge aufzuheben, während China die Einfuhr bestimmter landwirtschaftlicher Produkte aus Kanada erlaubte. Das war das Ergebnis eines Treffens von Kanadas Premier Mark Carney mit Chinas Staatschef Xi Jinping am Freitag in Peking.

Nächste Woche

Montag: japanische Industrieproduktion, Euroraum-Verbraucherpreise, kanadische Verbraucherpreise, Martin Luther King Day in den USA

Dienstag: britische Arbeitslosenquote

Mittwoch: britische Verbraucherpreise, Trumps Rede in Davos

Donnerstag: japanische Handelsbilanz, US-BIP für das 3. Quartal, PCE-Index in den USA

Freitag: vorläufige Einkaufsmanagerindizes (PMIs) für das Verarbeitende Gewerbe weltweit, japanische Verbraucherpreise, Notenbanksitzung in Japan, britische Einzelhandelsumsätze, kanadische Einzelhandelsumsätze

Fokussiert und diversifiziert bleiben

Unabhängig vom Marktumfeld halten wir es für sehr wichtig, dass Investoren stark nach Assetklassen diversifizieren. Durch eine enge Zusammenarbeit mit Ihrem Investmentberater können Sie dazu beitragen, dass Ihr Portfolio angemessen diversifiziert ist und zu Ihren Langfristzielen, Ihrem Zeithorizont und Ihrer Risikobereitschaft passt. Diversifikation garantiert aber keine Gewinne und schützt auch nicht vor Verlusten.

Diese Informationen sowie Nennungen von Unternehmen und Einzelwerten dürfen nicht als Anlageberatung, Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Hinweis auf die Kauf- oder Verkaufsabsichten eines MFS-Produkts aufgefasst werden.

Die hier genannten Einzelwerte können, aber müssen nicht in MFS-Fonds enthalten sein. Eine vollständige Liste aller Einzelwerte von MFS-Portfolios finden Sie in deren aktuellen Jahres-, Halbjahres- oder Quartalsberichten. Vollständige Bestandsübersichten finden Sie auch in den Fondsübersichten im Abschnitt "Produkte" auf mfs.com.

Die hier dargestellten Meinungen sind die von MFS und können sich jederzeit ändern. Prognosen sind keine Garantien.

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Quellen: MFS Research, Wall Street Journal, Financial Times, Reuters, Bloomberg News, FactSet Research.

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