Deutsche Börse hat mit den Eignern und der Führung von Allfunds eine Einigung erzielt. Für den Deal bleiben noch ein paar Stolpersteine, aber die industrielle Logik der Übernahme überzeugt. Mit Sorge verfolgte Konzernchef Stephan Leithner aus dem Cube in Eschborn die Kursentwicklung seiner Aktie. Seit dem Rekordhoch im vergangenen Mai hatte die Deutsche Börse ein Viertel ihres Börsenwerts eingebüßt. Das missfiel nicht nur den überwiegend angelsächsischen Anlegern. Der Kursrückgang drohte auch die Übernahme des spanisch-britischen Fondsdienstleisters Allfunds zu gefährden. Denn beim mit 5,3 Mrd. Euro teuersten Zukauf der Firmengeschichte sollte ein Teil des Preises mit eigenen Aktien bezahlt werden. Eine weitere Talfahrt hätte das Bewertungsverhältnis empfindlich verschoben und die gesamte Transaktion infrage gestellt. Transaktion hat jetzt einen Fixpunkt Dieser Stolperstein ist jetzt beseitigt. Deutsche Börse zahlt 6,00 Euro in bar, 2,60 Euro in Form von Aktien sowie eine Dividende von 0,20 Euro pro Aktie. Bei Bekanntwerden der Gespräche im vergangenen Jahr sollte noch die Hälfte des Kaufpreises mit Aktien verrechnet werden. Das wurde Leithner jetzt zu heikel: Allfunds-Aktionäre erhalten 0,0122 Papiere der Frankfurter je eigener Aktie, was dem volumengewichteten Durchschnittskurs von 213,40 Euro über die zehn Handelstage vor Bekanntwerden der Gespräche Ende November entspricht. Die Märkte reagierten am Donnerstag (22.1.) positiv: Allfunds (8,28 Euro; GB00BNTJ3546) stiegen um bis zu 4,5%, während die Aktie unseres Musterdepotwerts (216,10 Euro; DE0005810055) über den Referenzkurs kletterte. Die Transaktion ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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