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MÄRKTE USA/Börse knapp behauptet erwartet - Intel unter Druck

DJ MÄRKTE USA/Börse knapp behauptet erwartet - Intel unter Druck

DOW JONES--Zum Wochenausklang dürfte es an den US-Börsen zu kleineren Gewinnmitnahmen kommen. Die Futures auf die großen Aktienindizes tendieren vorbörslich knapp behauptet. An den beiden Vortagen hatten die Aktienkurse von der Kehrtwende des US-Präsidenten im Grönlandkonflikt profitiert: Donald Trump hatte seine Drohung zurückgezogen, Strafzölle auf Importe aus jenen europäischen Nato-Mitgliedsstaaten zu erheben, die als Solidaritätsbekundung Soldaten auf die zu Dänemark gehörende Insel entsandt hatten. Allerdings könnte das bevorstehende Wochenende allerlei Überraschungen bringen, weshalb Anleger nicht auf dem falschen Fuß erwischt werden wollen.

In den Blick rückt nun wieder der Krieg in der Ukraine. Vertreter der Ukraine, Russlands und der USA sollen am Freitag in Abu Dhabi zu Verhandlungen zusammenkommen. Konjunkturseitig stehen Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende und das nicht-verarbeitende Gewerbe sowie der Uni-Michigan-Index der Verbraucherstimmung zur Veröffentlichung an.

Daneben läuft die Bilanzsaison weiter. Hier hat Intel mit einem Verlust im vierten Quartal und einem schwachen Ausblick auf das laufende erste Quartal enttäuscht. Die Aktie sackt im vorbörslichen Handel um 13 Prozent ab, hatte aber seit dem Einstieg der US-Regierung vor einigen Monaten kräftig zugelegt.

Der Aluminiumkonzern Alcoa übertraf mit seinen Viertquartalszahlen die Erwartungen des Markts. Höhere Aluminiumpreise hätten die erhöhten Zölle für Importe aus Kanada kompensiert, so das Unternehmen. Die Aktie sinkt gleichwohl um 1 Prozent. Die Eisenbahngesellschaft CSX hat im Quartal schlechter abgeschnitten als erwartet, ist aber zuversichtlich, ihr Ergebnis dieses Jahr verbessern zu können. Das wird mit einem Kursplus von 2,7 Prozent belohnt. Capital One Financial (-3,6%) wird für eine Übernahme abgestraft. Die Kreditkartengesellschaft kauft für 5,15 Milliarden Dollar in bar und Aktien das Fintech-Unternehmen Brex.

Am Devisenmarkt zeigt sich der Dollar behauptet. US-Anleihen verzeichnen etwas Zulauf. Die Zehnjahresrendite sinkt um 1 Basispunkt auf 4,24 Prozent. Gold hat im frühen Tagesverlauf ein weiteres Rekordhoch erreicht und sich der Marke von 5.000 Dollar je Feinunze genähert. Aktuell tendiert das Edelmetall kaum verändert. Die Ölpreise ziehen mit der Möglichkeit eines US-Angriffs auf den Iran an. Wie Präsident Trump sagte, beobachten die USA Teheran sehr genau. Eine "Armada" sei unterwegs in die Region, doch hoffe er, dass diese nicht benötigt werde.

=== 
DEVISEN          zuletzt    +/- %    0:00 Do, 17:20 Uhr  % YTD 
EUR/USD          1,1746    -0,1%   1,1757     1,1749  +0,1% 
EUR/JPY          185,77    -0,2%   186,22     185,97  +1,1% 
EUR/CHF          0,9279    -0,0%   0,9281     0,9281  -0,3% 
EUR/GBP          0,8679    -0,3%   0,8706     0,8705  -0,2% 
USD/JPY          158,15    -0,2%   158,40     158,29  +1,0% 
GBP/USD          1,3534    +0,2%   1,3503     1,3497  +0,2% 
USD/CNY          6,9953    +0,0%   6,9921     6,9975  -0,5% 
USD/CNH          6,9622    -0,0%   6,9656     6,9684  -0,2% 
AUS/USD          0,6864    +0,4%   0,6840     0,6831  +2,5% 
Bitcoin/USD       89.303,40    +0,0% 89.281,50   88.701,00  +0,8% 
 
ROHOEL          zuletzt VT-Settlem.   +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          60,43    59,36   +1,8%      1,07  +3,2% 
Brent/ICE          65,19    64,06   +1,8%      1,13  +5,1% 
 
METALLE          zuletzt    Vortag   +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold           4.935,63   4.935,98   -0,0%     -0,35 +14,3% 
Silber           99,35    96,18   +3,3%      3,17 +34,9% 
Platin          2.311,95   2.242,32   +3,1%     69,63 +27,9% 
Kupfer            5,92     5,78   +2,4%      0,14  +1,5% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/cln/flf

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January 23, 2026 08:28 ET (13:28 GMT)

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