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Dow Jones News
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MÄRKTE USA/Knapp behauptet - Intel nach Zahlenvorlage unter Druck

DJ MÄRKTE USA/Knapp behauptet - Intel nach Zahlenvorlage unter Druck

DOW JONES--Zum Wochenausklang kommt es an den US-Börsen zu kleineren Gewinnmitnahmen. Der Dow-Jones-Index verliert kurz nach der Startglocke 0,6 Prozent auf 49.077 Punkte. Der S&P-500 sinkt um 0,1 Prozent und der Nasdaq-Composite tendiert kaum verändert. An den beiden Vortagen hatten die Aktienkurse von der Kehrtwende des US-Präsidenten im Grönlandkonflikt profitiert: Donald Trump hatte seine Drohung zurückgezogen, Strafzölle auf Importe aus jenen europäischen Nato-Mitgliedsstaaten zu erheben, die als Solidaritätsbekundung Soldaten auf die zu Dänemark gehörende Insel entsandt hatten. Allerdings könnte das bevorstehende Wochenende allerlei Überraschungen bringen, weshalb Anleger nicht auf dem falschen Fuß erwischt werden wollen.

In den Blick rückt nun wieder der Krieg in der Ukraine. Vertreter der Ukraine, Russlands und der USA sollen am Freitag in Abu Dhabi zu Verhandlungen zusammenkommen. Konjunkturseitig stehen Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende und das nicht-verarbeitende Gewerbe sowie der Uni-Michigan-Index der Verbraucherstimmung zur Veröffentlichung an.

Daneben läuft die Bilanzsaison weiter. Hier hat Intel mit einem Verlust im vierten Quartal und einem schwachen Ausblick auf das laufende erste Quartal enttäuscht. Die Aktie sackt um 13,8 Prozent ab, hatte aber seit dem Einstieg der US-Regierung vor einigen Monaten kräftig zugelegt.

Der Aluminiumkonzern Alcoa übertraf mit seinen Viertquartalszahlen die Erwartungen des Markts. Höhere Aluminiumpreise hätten die erhöhten Zölle für Importe aus Kanada kompensiert, so das Unternehmen. Die Aktie fällt gleichwohl um fast 6 Prozent. Die Eisenbahngesellschaft CSX hat im Quartal schlechter abgeschnitten als erwartet, ist aber zuversichtlich, ihr Ergebnis dieses Jahr verbessern zu können. Das wird mit einem Kursplus von 2,9 Prozent belohnt. Capital One Financial (-4,2%) wird für eine Übernahme abgestraft. Die Kreditkartengesellschaft kauft für 5,15 Milliarden Dollar in bar und Aktien das Fintech-Unternehmen Brex.

Am Devisenmarkt zeigt sich der Dollar behauptet. Die Unberechenbarkeit des US-Präsidenten laste auf dem Dollar, merkt Devisenanalystin Jane Foley von der Rabobank an. Deswegen bleibe eine Erholung der US-Währung aus, auch nachdem die Spannungen zwischen den USA und Europa nachgelassen hätten. Der Markt habe inzwischen begriffen, dass Trumps Verhandlungstaktik oft mit Drohungen beginne, die er dann teilweise zurückziehe.

US-Anleihen verzeichnen geringen Zulauf, wobei die geopolitische Lage die Kurse etwas stützt. Daneben gehe der Markt davon aus, dass die US-Notenbank auf ihrer Sitzung in der kommenden Woche eine Pause bei ihren Zinssenkungen einlege. Die Zehnjahresrendite steht kaum verändert bei 4,25 Prozent.

Gold hat im frühen Tagesverlauf ein weiteres Rekordhoch erreicht und sich der Marke von 5.000 Dollar je Feinunze genähert. Das Edelmetall ist unverändert als "sicherer Hafen" gesucht, wird aber auch vom schwächeren Dollar gestützt. Aktuell tendiert das Edelmetall etwas fester.

Die Ölpreise steigen mit der Möglichkeit eines US-Angriffs auf den Iran. Präsident Trump sagte, die USA beobachteten Teheran sehr genau. Eine "Armada" sei unterwegs in die Region, doch hoffe er, dass diese nicht benötigt werde. Dazu zeichnet sich in den USA eine Kältewelle ab, die den Bedarf an Heizöl in die Höhe treiben dürfte.

=== 
INDEX           zuletzt    +/- %  absolut   +/- % YTD 
DJIA          49.077,28    -0,6%  -306,73     +2,7% 
S&P-500         6.904,64    -0,1%   -8,71     +1,0% 
NASDAQ Comp       23.434,10    -0,0%   -1,92     +0,8% 
NASDAQ 100       25.499,79    -0,1%   -18,57     +1,1% 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- %    0:00 Do, 17:20 Uhr  % YTD 
EUR/USD          1,1744    -0,1%   1,1757     1,1749  +0,1% 
EUR/JPY          185,93    -0,2%   186,22     185,97  +1,1% 
EUR/CHF          0,9280    -0,0%   0,9281     0,9281  -0,3% 
EUR/GBP          0,8682    -0,3%   0,8706     0,8705  -0,2% 
USD/JPY          158,32    -0,1%   158,40     158,29  +1,0% 
GBP/USD          1,3526    +0,2%   1,3503     1,3497  +0,2% 
USD/CNY          6,9953    +0,0%   6,9921     6,9975  -0,5% 
USD/CNH          6,9631    -0,0%   6,9656     6,9684  -0,2% 
AUS/USD          0,6859    +0,3%   0,6840     0,6831  +2,5% 
Bitcoin/USD       88.950,30    -0,4% 89.281,50   88.701,00  +0,8% 
 
ROHOEL          zuletzt VT-Settlem.   +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          61,03    59,36   +2,8%      1,67  +3,2% 
Brent/ICE          65,79    64,06   +2,7%      1,73  +5,1% 
 
METALLE          zuletzt    Vortag   +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold           4.949,68   4.935,98   +0,3%     13,70 +14,3% 
Silber           99,66    96,18   +3,6%      3,48 +34,9% 
Platin          2.319,11   2.242,32   +3,4%     76,79 +27,9% 
Kupfer            5,90     5,78   +2,1%      0,12  +1,5% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/cln/hab

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January 23, 2026 09:48 ET (14:48 GMT)

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Gold & Silber auf Rekordjagd
Kaum eine Entwicklung war 2025 so eindrucksvoll wie der Höhenflug der Edelmetalle. Allen voran Silber: Angetrieben von einem strukturellen Angebotsdefizit, explodierte der Preis und übertrumpfte dabei den „großen Bruder“ Gold. Die Nachfrage aus dem Investmentsektor zieht weiter an, und ein Preisziel von 100 US-Dollar rückt in greifbare Nähe.

Auch Gold markierte neue Meilensteine. Mit dem Durchbruch über 3.000 und 4.000 US-Dollar pro Unze hat sich der übergeordnete Aufwärtstrend eindrucksvoll bestätigt. Rücksetzer bleiben möglich, doch der nächste Zielbereich bei 5.000 US-Dollar ist charttechnisch fest im Blick. Die fundamentalen Treiber sind intakt, eine nachhaltige Trendwende aktuell nicht in Sicht.

Für Anlegerinnen und Anleger bedeutet das: Jetzt ist die Zeit, um gezielt auf starke Produzenten zu setzen. In unserem neuen Spezialreport stellen wir fünf Gold- und Silberaktien vor, die trotz Rallye weiter attraktives Potenzial bieten, mit robusten Fundamentaldaten und starken Projekten in aussichtsreichen Regionen.

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