Die vorläufigen Zahlen von BASF für 2025 untermauern ein bekanntes Bild in der späten Zyklusphase: Die Gewinne stehen unter Druck, jedoch verbessert sich die Cash-Generierung erheblich. Während das EBITDA vor Sonderposten die Erwartungen nur geringfügig verfehlte, war der zentrale positive Aspekt das klare Übertreffen der Erwartungen beim freien Cashflow, welches durch deutlich niedrigere Investitionen und striktere Kapitaldisziplin begünstigt wurde. Die operationale Schwäche konzentriert sich weiterhin auf die upstream-Geschäfte, wobei Preisdruck und Währungsherausforderungen voraussichtlich bis 2026 anhalten werden, angesichts einer gedämpften globalen Chemiefnachfrage und anhaltender Überkapazitäten. Dennoch, mit einer zunehmenden Stabilität der Bilanz, einem beschleunigten Aktienrückkauf, der einen wichtigen Schutz nach unten bietet, und schneller umgesetzten Restrukturierungsmaßnahmen, schätzen wir das Risiko-Ertrags-Verhältnis positiv ein. Wir bestätigen unsere BUY-Empfehlung und halten an unserem unveränderten Kursziel von 52,00 EUR fest, da wir die derzeitige Schwäche als zyklisch und nicht strukturell erachten. Wir sind der Überzeugung, dass BASF gut positioniert ist, um von einer Normalisierung der upstream-Bedingungen zu profitieren, die wir ab 2027 für wahrscheinlicher halten. Die vollständige Analyse ist abrufbar unter https://research-hub.de/companies/basf-se
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