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WKN: A1JWRE | ISIN: US78392B1070 | Ticker-Symbol: HY9H
Frankfurt
31.08.26 | 12:30
1.035,00 Euro
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ASIEN
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Dow Jones News
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MÄRKTE ASIEN/Kräftige Gewinne - SK Hynix gesucht

DJ MÄRKTE ASIEN/Kräftige Gewinne - SK Hynix gesucht

DOW JONES--Klar im Plus zeigen sich die asiatischen Aktienmärkte am Dienstag. Teilnehmer verweisen auf die positiven Vorgaben der Wall Street. Teilnehmer sprechen auch von Positionierungen im Vorfeld der Bekanntgabe wichtiger Zahlen aus dem US-Technologiesektor. So werden im Wochenverlauf unter anderem Microsoft, Meta, Texas Instruments und Apple ihre Ergebnisse vermelden. Daneben wird auch auf die Bekanntgabe der Zinsentscheidung der US-Notenbank gewartet. Hier wird mehrheitlich mit einer Bestätigung des Zinsniveaus gerechnet. Im Fokus des Marktes stehen daher die Aussagen von US-Notenbankpräsident Jerome Powell.

Für Entspannung sorgt auch die politische Entwicklung in den USA. Nach dem öffentlichen Aufschrei hat sich die US-Regierung dazu entschieden, die Tötung eines US-Bürgers durch die Einwanderungsbehörde ICE untersuchen zu lassen. Damit scheint zumindest die Gefahr einer innenpolitischen Eskalation in den USA gebannt. Weiter intakt bleibt jedoch der "Sell America"- Trade, damit fließt Anlagekapital in andere Länder der Erde.

Die neuen Zollerhöhungen von US-Präsident Donald Trump gegen Südkorea haben den Kospi-Index nur zu Handelsbeginn leicht belastet. Im Anschluss kletterte der Index, angeführt von den Index-Schwergewichten Samsung Electronics und SK Hynix, kräftig nach oben und gewinnt aktuell 2,3 Prozent. Die US-Regierung erhöht die Zölle auf bestimmte südkoreanische Waren auf 25 von 15 Prozent, da das Parlament des Landes ein im vergangenen Jahr unterzeichnetes vorläufiges Handelsabkommen noch nicht gebilligt hat.

Die Aktien des Speicherchip-Herstellers SK Hynix steigt um 7,5 Prozent. Das Unternehmen gilt als Gewinner der KI-getriebenen Inflation bei den RAM-Preisen, wie ein aktueller Zuliefer-Deal mit Microsoft zeigt. Samsung Electronics klettern um 3,2 Prozent. Die Aktien des Autobauers Hyundai Motors liegen dagegen 0,5 Prozent im Minus.

Im Fokus an den Devisenmärkten stehen weiter eventuelle Interventionen gegen den Yen. Neben dem "Sell America" hatte dies für ein Vier-Monats-Tief im Dollar gesorgt. Aktuell werden 154,47 Yen für einen Dollar bezahlt. Händler gehen von einer koordinierten Aktion zur Stützung der japanischen Währung aus. Als Indizien gelten, dass sowohl die New Yorker Fed als auch das japanische Finanzministerium sogenannte "Rate Check"-Anrufe im Devisenhandel durchführen für das Währungspaar Dollar-Yen. Preiskontrollanrufe werden typischerweise als Vorstufe zu einer direkten Marktintervention angesehen, ein Schritt, der am Sonntag von der japanischen Premierministerin Sanae Takaichi erneut ins Spiel gebracht wurde.

An den chinesischen Börsen steigt der Shanghai-Composite um 0,2 Prozent und der Hang-Seng-Index verbessert sich um 1,0 Prozent. Bei den Einzelwerten steigen Anta Sports um 1,8 Prozent. Der chinesische Sportartikelhersteller übernimmt einen Anteil von 29,06 Prozent an Puma von der Familie Pinault für 1,51 Milliarden Euro. Anta, Eigentümer von Marken wie Fila und Jack Wolfskin, übernimmt 43,01 Millionen Puma-Aktien zum Preis von 35 Euro das Stück. Die Aktie war am Montag mit 21,63 Euro aus dem Handel gegangen.

=== 
INDEX           zuletzt    +/- %   % YTD    Ende 
S&P/ASX 200 (Sydney)   8.941,60    +0,9%   +1,7%   06:00 
Nikkei-225 (Tokio)   53.256,20    +0,7%   +7,0%   07:00 
Kospi (Seoul)      5.062,96    +2,3%   +20,1%   07:30 
Shanghai-Comp.      4.140,11    +0,2%   +4,2%   08:00 
Hang-Seng (Hongk.)   27.043,74    +1,0%   +4,3%   09:00 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- %   00:00 Mo, 09:02  % YTD 
EUR/USD          1,1876    -0,0   1,1878   1,1845  +1,1% 
EUR/JPY          183,44     0,2   183,13   182,66  -0,5% 
EUR/GBP          0,8683    -0,0   0,8686   0,8677  -0,5% 
GBP/USD          1,3677     0,0   1,3676   1,3650  +1,5% 
USD/JPY          154,47     0,2   154,16   154,21  -1,6% 
USD/KRW         1.448,25     0,4  1.442,09  1.442,35  +0,4% 
USD/CNY          6,9907     0,0   6,9874   6,9853  -0,4% 
USD/CNH          6,9547     0,1   6,9487   6,9551  -0,4% 
USD/HKD          7,7977     0,0   7,7974   7,7964  +0,2% 
AUD/USD          0,6910     0,0   0,6910   0,6911  +3,8% 
NZD/USD          0,5965    -0,1   0,5970   0,5957  +3,4% 
BTC/USD         88.435,60     0,4 88.042,20 87.910,00  -2,5% 
 
ROHÖL           zuletzt VT-Schluss   +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          60,27    60,63   -0,6%   -0,36  +6,6% 
Brent/ICE          65,13    65,59   -0,7%   -0,46  +8,8% 
 
METALLE          zuletzt   Vortag   +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold           5.070,78  5.011,05   +1,2%   +59,73 +15,4% 
Silber           109,01   103,864   +5,0%   +5,15 +44,9% 
Platin          2.240,34  2.172,77   +3,1%   +67,57 +33,8% 
Kupfer            5,88    6,02   -2,4%   -0,14  +3,8% 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
(Angaben ohne Gewaehr) 
 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mod/ros

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January 27, 2026 00:58 ET (05:58 GMT)

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KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

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