
Schneider Electric - Der heimliche Gigant hinter dem KI-Boom

Das digitale Rückgrat der Energiewelt: Mehr als nur Strom
Schneider Electric wird von Laien oft fälschlicherweise für einen Energieversorger gehalten, der Strom produziert. Tatsächlich aber liefert der französische Konzern die kritische Infrastruktur, die nötig ist, damit Strom überhaupt sicher und effizient fließen kann. Man kann sich das Unternehmen als den Architekten des modernen Stromnetzes vorstellen: Von der einfachen Sicherung im Wohnhaus bis hin zu hochkomplexen Steuerungssystemen in riesigen Fabriken bietet Schneider die nötige Hardware und Software an. Das Geschäft teilt sich dabei grob in zwei Hauptbereiche: das Energiemanagement, also die Verteilung und effiziente Nutzung von Strom, und die Industrieautomation, bei der Maschinen und Prozesse digital gesteuert werden. Für Anleger ist entscheidend, dass Schneider Electric nicht nur "dumme" Hardware wie Schalter oder Transformatoren verkauft, sondern diese zunehmend mit der eigenen Softwareplattform "EcoStruxure" verknüpft. Diese Digitalisierung erlaubt es Kunden, ihren Energieverbrauch in Echtzeit zu überwachen und drastisch zu senken - ein Verkaufsargument, das angesichts steigender Strompreise und strengerer Klimagesetze fast jedes Unternehmen überzeugt.

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