Berlin - CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann hält nichts davon, die Abschaffung der Minijobs in den Fokus der Arbeitsdebatte zu stellen. "Es gibt sehr viele Menschen, die machen einen Minijob, weil sie im Hauptjob netto zu wenig übrig haben", sagte er dem TV-Sender "Welt" am Mittwoch.
"Nicht die Bruttolöhne sind in Deutschland zu klein, sondern die Nettolöhne sind zu klein. Nein, wollen wir jetzt den Leuten die Minijobs wegnehmen, die das brauchen, um sich vielleicht auch zusätzlichen Urlaub zu leisten oder die mit dem Hauptjob nicht auskommen?", fragte er.
"Wenn wir beim Hauptjob mehr netto rausbekommen, die Sozialabgaben runterziehen, Steuerentlastung machen, dann können wir über alles reden beim Minijob", so Linnemann. "Aber wir können jetzt nicht den Leuten sagen, die den Minijob brauchen, um zu überleben - ich sage es mal jetzt mal ganz platt: Das schaffen wir jetzt auch ab."
"Nicht die Bruttolöhne sind in Deutschland zu klein, sondern die Nettolöhne sind zu klein. Nein, wollen wir jetzt den Leuten die Minijobs wegnehmen, die das brauchen, um sich vielleicht auch zusätzlichen Urlaub zu leisten oder die mit dem Hauptjob nicht auskommen?", fragte er.
"Wenn wir beim Hauptjob mehr netto rausbekommen, die Sozialabgaben runterziehen, Steuerentlastung machen, dann können wir über alles reden beim Minijob", so Linnemann. "Aber wir können jetzt nicht den Leuten sagen, die den Minijob brauchen, um zu überleben - ich sage es mal jetzt mal ganz platt: Das schaffen wir jetzt auch ab."
© 2026 dts Nachrichtenagentur
