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Jamie Coleman (MFS): Verluste vom Wochenbeginn größtenteils wettgemacht

17. bis 23. Januar 2026

Internationale Aktien gaben diese Woche etwas nach. Die US-Zehnjahresrendite stieg um 5 Basispunkte auf 4,24%, weil die japanische Fiskalpolitik Anleger weltweit beunruhigte. Das Barrel Rohöl der Sorte West Texas Intermediate verteuerte sich um 1,20 US-Dollar auf 61,25 US-Dollar. Gemessen an Terminkontrakten auf den CBOE Volatility Index (VIX) betrug die Volatilität diese Woche unverändert 18,15.

Konjunktur

Die Woche Grönlands

Am letzten Wochenende erhöhte US-Präsident Donald Trump den Druck auf Grönland. Um seinem Ziel näherzukommen, die arktische Insel aus Gründen der nationalen Sicherheit zu übernehmen, drohte er acht europäischen Ländern weitere 10 Prozentpunkte Zoll an. Der Importzoll wäre am 1. Juni auf 25% gestiegen. Implizit brachte er außerdem eine militärische Intervention ins Spiel, falls nötig. Aber dann sprach Trump am Mittwoch auf dem Weltwirtschaftsgipfel in Davos und schloss den Einsatz der Armee explizit aus. An den Märkten war man erleichtert, und der S&P 500 holte seine Verluste von Dienstag weitgehend wieder auf. Der Index hatte wegen der Aussicht auf neue Zölle und Gegenzölle nachgegeben. Am Mittwochnachmittag, nach einem Treffen mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte, verkündete Trump dann eine grundsätzliche Einigung mit der Zusage einer US-Präsenz in Grönland. Seine Zolldrohungen gab er anschließend auf. Wie es heißt, sollen die USA vor allem Souveränitätsrechte für ihre Militärbasen in Grönland bekommen. Die Einzelheiten der Vereinbarung würden noch ausgearbeitet, so Trump am Donnerstag.

Vorgezogene Wahlen und steigende Renditen in Japan

Japans Premierministerin Sanae Takaichi löste am Freitag das Unterhaus auf und rief für den 8. Februar vorzeitige Wahlen aus. Das Versprechen einer niedrigeren Mehrwertsteuer auf Lebensmittel und Getränke ließ japanische Staatsanleihen diese Woche kräftig fallen, sodass Anleihen auch weltweit nachgaben. Die japanische 20-Jahres-Rendite stieg am Dienstag auf fast 3,46%, um nach beruhigenden Äußerungen japanischer Regierungsvertreter am Freitag wieder auf 3,27% zu fallen. Laut Finanzministerin Satsuki Katayama prüft die Regierung, wie sich die Steuersenkungen finanzieren lassen. Denkbar wären niedrigere Ausgaben und weniger steuerliche Ausnahmen. Zusätzliche Anleihenemissionen seien nicht nötig. Am Freitag beschloss die japanische Notenbank, ihren Leitzins unverändert zu lassen. Sie signalisierte aber weitere langsame Zinserhöhungen.

Kurz gefasst

Die britische Arbeitslosenquote betrug im November unverändert 5,1%.

Chinas Wirtschaft wuchs im 4. Quartal annualisiert um 4,5%; das Wachstumsziel von 5% für das Gesamtjahr wurde erreicht.

Am Freitag trafen sich Verhandler aus Russland, der Ukraine und den USA in Abu Dhabi zu den ersten trilateralen Friedensgesprächen seit Kriegsbeginn.

Am Montag traf sich US-Finanzminister Scott Bessent in Davos mit He Lifeng, Chinas Verhandlungsführer in Handelsfragen. Bessent drängte China zu größeren Käufen amerikanischer Sojabohnen. Am Donnerstag sagte er in einem Gespräch mit Politico, dass die amerikanisch-chinesischen Beziehungen ein "sehr gutes Gleichgewicht" erreicht hätten. Es sei jetzt sehr viel unwahrscheinlicher als im letzten Jahr, dass aus Meinungsverschiedenheiten große Konflikte würden. Laut Bessent könnten sich Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping 2026 bis zu vier Mal treffen.

Die KI-Euphorie sei vorbei, schrieben Analysten der Deutschen Bank diese Woche. Generative KI werde zwar die Welt verändern, aber noch sei es nicht so weit.

Die britischen Einzelhandelsumsätze (ohne Benzin) stiegen im Dezember überraschend stark um 3,1% z.Vj.

Der US-Kongress einigte sich vor der Deadline am 30. Januar über die letzten Ausgabengesetze. Das Repräsentantenhaus stimmte am Donnerstag zu, die Abstimmung im Senat folgt.

Trump unterzeichnete diese Woche einen Erlass, der weit vom angekündigten Verbot des Kaufs von Einfamilienhäusern durch institutionelle Investoren entfernt ist. Er forderte aber den Kongress auf, ein solches Gesetz zu verabschieden.

Trotz vieler Schlagzeilen über angebliche Verkäufe amerikanischer Wertpapiere wegen des Grönland-Streits gab es bei der Auktion 20-jähriger US-Anleihen im Wert von 13 Milliarden US-Dollar am Mittwoch keine Probleme. Die Nachfrage war ordentlich, obwohl 20-Jahres-Anleihen von Anlegern meist nicht sehr geschätzt werden.

In seiner Rede in Davos wiederholte Trump, dass er Kevin Hassett als Berater behalten wolle. Für die Notenbank stelle er sich jemanden wie Alan Greenspan vor. Der frühere Notenbankvorstand Kevin Warsh und Rick Rieder von BlackRock seien gute Kandidaten.

Das US-BIP im 3. Quartal wurde am Donnerstag nach oben korrigiert. Demnach ist die Wirtschaft annualisiert nicht um 4,3%, sondern um 4,4% gewachsen.

Auch letzte Woche wurden in den USA etwa 200.000 Arbeitslosengeldanträge gestellt. Für Probleme am Arbeitsmarkt spricht also nur wenig.

Kanadas Premierminister Mark Carney forderte die Mittelmächte in Davos auf, sich zu verbünden, um den aggressiven Supermächten mehr entgegensetzen zu können.

US-Handelsminister Howard Lutnick sagte, dass er mit einer Neuverhandlung des US-Mexico-Canada Agreement ab Mitte des nächsten Sommers rechne.

In seiner Rede in Davos nannte Ukraines Staatschef Wolodymyr Selenskyj Europa "fragmentiert". Die europäischen Führer diskutierten zwar gerne über die Zukunft, würden aber nicht handeln. Er drängte Europa, die nationalen Armeen zusammenzuführen, um weltweit ernst genommen zu werden.

Trotz hoher KI-bedingter Emissionen ging der Spread des Bloomberg US Investment-Grade Corporate Bond Index gegenüber US-Staatsanleihen auf 71 Basispunkte zurück - den niedrigsten Wert seit 1998.

In der mündlichen Verhandlung am Mittwoch schienen die Richter des amerikanischen Supreme Court wenig von den Argumenten der Regierung gegen Notenbankvorständin Lisa Cook zu halten. Trump will sie wegen Unstimmigkeiten in ihren privaten Hypothekenanträgen aus dem Board abberufen. Beobachter rechnen damit, dass der Oberste Gerichtshof die Fortsetzung des Verfahrens in unteren Instanzen zulässt, sodass Cook bis zu dessen Abschluss im Amt bleiben kann.

Am Montag einigten sich die Euroraum-Finanzminister auf Boris Vujcic aus Kroatien als Nachfolger von Luis de Guindos aus Spanien. Seine achtjährige Amtszeit als EZB-Vizepräsident endet im Mai.

Trump nahm seinen Vorschlag zurück, amerikanischen Hauskäufern die Tilgung von Krediten mit der Teilauflösung von 401(k)-Plänen zu ermöglichen. Er würde diese Idee jetzt ablehnen.

Im November stiegen die kanadischen Einzelhandelsumsätze um 1,3% z.Vm.

Gewinnmeldungen

Die Berichtssaison für das 4. Quartal nimmt allmählich Fahrt auf. Etwa 13% der S&P-500-Unternehmen haben bislang Zahlen vorgelegt. Kombiniert mit Schätzungen für die Unternehmen, deren Daten noch fehlen, sind die Gewinne laut FactSet demnach um 8,1% z.Vj. gestiegen. Die Umsätze haben im Vorjahresvergleich um 7,8% zugelegt. Nächste Woche werden 20% der Indexunternehmen ihre Zahlen veröffentlichen, darunter vier der Magnificent 7.

Nächste Woche

Montag: Bestellungen langlebiger Güter in den USA

Dienstag: Case-Shiller Home Price Index und Verbrauchervertrauen in den USA

Mittwoch: Offenmarktausschusssitzung der Fed, Sitzung der Bank of Canada

Donnerstag: Auftragseingänge in den USA, kanadische Handelsbilanz

Freitag: Einzelhandelsumsätze und Industrieproduktion in Japan, BIP und Arbeitslosenquote im Euroraum, amerikanische Produzentenpreise, kanadisches BIP

Fokussiert und diversifiziert bleiben

Unabhängig vom Marktumfeld halten wir es für sehr wichtig, dass Investoren stark nach Assetklassen diversifizieren. Durch eine enge Zusammenarbeit mit Ihrem Investmentberater können Sie dazu beitragen, dass Ihr Portfolio angemessen diversifiziert ist und zu Ihren Langfristzielen, Ihrem Zeithorizont und Ihrer Risikobereitschaft passt. Diversifikation garantiert aber keine Gewinne und schützt auch nicht vor Verlusten.

Diese Informationen sowie Nennungen von Unternehmen und Einzelwerten dürfen nicht als Anlageberatung, Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Hinweis auf die Kauf- oder Verkaufsabsichten eines MFS-Produkts aufgefasst werden.

Die hier genannten Einzelwerte können, aber müssen nicht in MFS-Fonds enthalten sein. Eine vollständige Liste aller Einzelwerte von MFS-Portfolios finden Sie in deren aktuellen Jahres-, Halbjahres- oder Quartalsberichten. Vollständige Bestandsübersichten finden Sie auch in den Fondsübersichten im Abschnitt "Produkte" auf mfs.com.

Die hier dargestellten Meinungen sind die von MFS und können sich jederzeit ändern. Prognosen sind keine Garantien.

Die Performance der Vergangenheit ist keine Garantie für zukünftige Ergebnisse.

Quellen: MFS Research, Wall Street Journal, Financial Times, Reuters, Bloomberg News, FactSet Research.

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Gold & Silber auf Rekordjagd
Kaum eine Entwicklung war 2025 so eindrucksvoll wie der Höhenflug der Edelmetalle. Allen voran Silber: Angetrieben von einem strukturellen Angebotsdefizit, explodierte der Preis und übertrumpfte dabei den „großen Bruder“ Gold. Die Nachfrage aus dem Investmentsektor zieht weiter an, und ein Preisziel von 100 US-Dollar rückt in greifbare Nähe.

Auch Gold markierte neue Meilensteine. Mit dem Durchbruch über 3.000 und 4.000 US-Dollar pro Unze hat sich der übergeordnete Aufwärtstrend eindrucksvoll bestätigt. Rücksetzer bleiben möglich, doch der nächste Zielbereich bei 5.000 US-Dollar ist charttechnisch fest im Blick. Die fundamentalen Treiber sind intakt, eine nachhaltige Trendwende aktuell nicht in Sicht.

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