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MÄRKTE EUROPA/Leichtes Plus - Adidas-Aktie nach Zahlen im Vollsprint

DJ MÄRKTE EUROPA/Leichtes Plus - Adidas-Aktie nach Zahlen im Vollsprint

DOW JONES--Fester zeigen sich die europäischen Aktienmärkte am Freitagmittag. Für den DAX geht es um 0,7 Prozent auf 24.473 Punkte nach oben, der Euro-Stoxx-50 erhöht sich ebenfalls um 0,7 Prozent auf 5.933 Punkte. Im Fokus des Marktes steht vor allem die Ernennung eines Nachfolgers für US-Notenbankpräsident Jerome Powell. US-Präsident Donald Trump möchte den neuen Fed-Chef eigener Aussage zufolge bereits am Freitagmorgen (Ortszeit) nominieren. Dabei gilt Kevin Warsh als wahrscheinlicher Kandidat. An den Wettmärkten stieg die Wahrscheinlichkeit, dass Warsh der Nominierte sein wird, von 30 Prozent auf rund 85 Prozent. Trump hatte Warsh bereits in seiner ersten Amtszeit für den Vorsitz in Betracht gezogen, sich letztlich aber für Powell entschieden.

Die Berichtssaison nimmt dagegen zum Wochenausklang eine Auszeit. Bei den Konjunkturdaten im Fokus stehen neue BIP-Daten. So ist die deutsche Wirtschaft im vierten Quartal 2025 erstmals seit Jahresbeginn wieder gewachsen, und zwar etwas stärker als prognostiziert. Das Wirtschaftswachstum im Euroraum ist im vierten Quartal 2025 etwas stärker als erwartet gewesen. In den USA wird am Nachmittag auf die Erzeugerpreise und vor allem den Chicago-Einkaufsmanager-Index geblickt.

Der Goldpreis baut seine Vortagesverluste weiter aus. Damit kommt es nach der jüngsten Rekordjagd, die das Edelmetall bis knapp an die Marke von 5.600 Dollar je Feinunze geführt hat, zu kräftigen Gewinnmitnahmen. Aktuell fällt die Feinunze um 4,7 Prozent auf 5.128 Dollar - hatte im Tagesverlauf aber auch schon unter der Marke von 5.000 Dollar gelegen. Der ebenfalls stark gestiegene Silberpreis büßt 11,6 Prozent ein.

Die US-Demokraten haben indes eine Vereinbarung mit dem Weißen Haus getroffen, um einen längeren Regierungsstillstand abzuwenden. Die Abgeordneten des Senats werden versuchen, diesen noch am Freitagabend (Ortszeit) zu verabschieden.

Unter den Einzelwerten erhöhen sich Adidas um 5,5 Prozent. Der Sportartikelhersteller habe mit Umsatzwachstum und Rohertragsmarge im vierten Quartal die Markterwartungen übertroffen, so die DZ Bank. Zudem verweisen die Analysten auf den geplanten Aktienrückkauf im Volumen von bis zu 1 Milliarde Euro.

SAP erholen sich etwas von den kräftigen Vortagesabgaben und legen um 3,2 Prozent zu. Die LBBW hält den Kursabsturz für übertrieben. Hintergrund des abnehmenden Cloud-Wachstums seien ein höherer Anteil an größeren und auch länger laufenden Aufträgen. Deren Anteil am Auftragseingang habe über die vergangenen Quartale stetig zugenommen und im vierten Quartal 2025 mit 71 Prozent einen neuen Höchststand erreicht.

Atoss Software geben nach den Geschäftszahlen um 0,2 Prozent nach. Sowohl Umsatz als auch Marge sind etwas besser als von Analysten erwartet ausgefallen. Den Ausblick nennt ein Händler aber vorsichtig, denn Atoss spricht von einer Margen-Erwartung von "mindestens 32 Prozent". Jedoch wurden im abgelaufenen Jahr schon 36 Prozent erzielt.

Geschäftszahlen gab es zudem von Swatch (+8,9%). Positiv gesehen wird die Umsatzerholung zum Jahresende. Die Vontobel-Analysten sprechen von einer starken Beschleunigung des Wachstums mit mehr als 7 Prozent im vierten Quartal. Entsprechend sei der Ausblick auf das laufende Jahr deutlich optimistischer ausgefallen als erwartet. Auf der negativen Seite sehen sie die anhaltende Margen-Kompression.

Gute Zahlen kommen aus Europas Bankensektor, wie es im Handel heißt. Dieser legt um 1,5 Prozent zu. Sowohl die spanische Caixabank (+5,7%) als auch die österreichische Raiffeisen Bank International (+1,1%) hätten die Erwartungen erfüllt oder lägen einen Tick darüber.

Ein erfolgreiches Börsendebüt verzeichnen Asta Energy. Der erste Kurs lag bei 43,00 Euro, nach einem Ausgabepreis von 29,50 Euro. Aktuell liegt der Kurs bei 38,50 Euro. Insgesamt wurden im Rahmen des Angebots rund 6,45 Millionen Aktien platziert. Mit dem Bruttoemissionserlös von ca. 125 Millionen Euro soll das internationale Wachstum beschleunigt werden.

=== 
INDEX           zuletzt    +/- %  absolut   +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50      5.932,96    +0,7%   41,01     +2,4% 
Stoxx-50         5.070,73    +0,5%   27,05     +2,6% 
DAX           24.472,74    +0,7%   163,28     -0,7% 
MDAX          31.280,87    +0,2%   47,19     +2,0% 
TecDAX          3.595,76    +0,5%   18,67     -1,2% 
SDAX          17.968,06    -0,1%   -19,90     +4,7% 
CAC           8.109,58    +0,5%   38,22     -1,0% 
SMI           13.197,38    +0,4%   49,45     -1,8% 
ATX           5.609,33    +0,6%   30,78     +5,5% 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- %    0:00 Mi, 17:15 Uhr  % YTD 
EUR/USD          1,1932    -0,3%   1,1969     1,1938  +1,9% 
EUR/JPY          183,80    +0,4%   183,13     183,42  -0,6% 
EUR/CHF          0,9167    +0,2%   0,9153     0,9190  -1,7% 
EUR/GBP          0,8671    +0,0%   0,8667     0,8664  -0,6% 
USD/JPY          154,04    +0,7%   153,00     153,65  -2,4% 
GBP/USD          1,3761    -0,4%   1,3810     1,3780  +2,5% 
USD/CNY          6,9736    -0,1%   6,9829     6,9753  -0,6% 
USD/CNH          6,9501    +0,1%   6,9449     6,9465  -0,4% 
AUS/USD          0,7009    -0,6%   0,7049     0,6994  +5,6% 
Bitcoin/USD       82.642,80    -2,1% 84.399,80   89.190,60  -4,6% 
 
ROHÖL           zuletzt VT-Settlem.   +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          64,77    65,42   -1,0%     -0,65 +13,8% 
Brent/ICE          70,15    70,71   -0,8%     -0,56 +14,3% 
 
METALLE          zuletzt    Vortag   +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold           5.127,78   5.380,15   -4,7%    -252,38 +24,5% 
Silber           102,28    115,64   -11,6%     -13,36 +62,2% 
Platin          1.970,05   2.205,78   -10,7%    -235,73 +25,8% 
Kupfer            6,03     6,20   -2,9%     -0,18  +7,5% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/ros/flf

(END) Dow Jones Newswires

January 30, 2026 06:37 ET (11:37 GMT)

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© 2026 Dow Jones News
Gold & Silber auf Rekordjagd
Kaum eine Entwicklung war 2025 so eindrucksvoll wie der Höhenflug der Edelmetalle. Allen voran Silber: Angetrieben von einem strukturellen Angebotsdefizit, explodierte der Preis und übertrumpfte dabei den „großen Bruder“ Gold. Die Nachfrage aus dem Investmentsektor zieht weiter an, und ein Preisziel von 100 US-Dollar rückt in greifbare Nähe.

Auch Gold markierte neue Meilensteine. Mit dem Durchbruch über 3.000 und 4.000 US-Dollar pro Unze hat sich der übergeordnete Aufwärtstrend eindrucksvoll bestätigt. Rücksetzer bleiben möglich, doch der nächste Zielbereich bei 5.000 US-Dollar ist charttechnisch fest im Blick. Die fundamentalen Treiber sind intakt, eine nachhaltige Trendwende aktuell nicht in Sicht.

Für Anlegerinnen und Anleger bedeutet das: Jetzt ist die Zeit, um gezielt auf starke Produzenten zu setzen. In unserem neuen Spezialreport stellen wir fünf Gold- und Silberaktien vor, die trotz Rallye weiter attraktives Potenzial bieten, mit robusten Fundamentaldaten und starken Projekten in aussichtsreichen Regionen.

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