Berlin - Der Aufsichtsratsvorsitzende der Deutschen Bahn, Werner Gatzer, will seinen Posten offenbar vorzeitig zur Verfügung stellen. Er habe angekündigt, nicht die gesamte Wahlperiode den Vorsitz im Kontrollgremium wahrnehmen zu wollen, sondern einen Wechsel 2027 anzustreben, sagte ein Sprecher von Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Donnerstagsausgabe).
Ein Nachfolger ist schon auserkoren: Für diesen Fall seien die Beteiligten übereingekommen, Christoph Franz als neuen Vorsitzenden des Aufsichtsrates vorzuschlagen. Franz war von 2011 bis 2014 Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lufthansa und von 2014 bis 2023 Verwaltungsratspräsident des Schweizer Pharmakonzerns Roche. In den 1990er und Nuller-Jahren hatte er bereits für die Deutsche Bahn gearbeitet, unter anderem als Mitglied im Konzernvorstand, war dann aber nach Querelen rund um ein neues Preissystem im Unfrieden ausgeschieden.
Eine konkrete Begründung für Gatzers vorzeitige Abgangspläne nannte der Ministeriumssprecher nicht. Er sagte jedoch, Gatzer habe sich dazu bereit erklärt, dem Aufsichtsrat auch nach 2027 weiter anzugehören. Als derzeitiger Gremiumschef sei er "sehr aktiv und erfolgreich". Der Sprecher fügte hinzu, die angestrebte Wahl von Franz erfolge "natürlich aus der Mitte des Aufsichtsrates selbst".
Ein Nachfolger ist schon auserkoren: Für diesen Fall seien die Beteiligten übereingekommen, Christoph Franz als neuen Vorsitzenden des Aufsichtsrates vorzuschlagen. Franz war von 2011 bis 2014 Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lufthansa und von 2014 bis 2023 Verwaltungsratspräsident des Schweizer Pharmakonzerns Roche. In den 1990er und Nuller-Jahren hatte er bereits für die Deutsche Bahn gearbeitet, unter anderem als Mitglied im Konzernvorstand, war dann aber nach Querelen rund um ein neues Preissystem im Unfrieden ausgeschieden.
Eine konkrete Begründung für Gatzers vorzeitige Abgangspläne nannte der Ministeriumssprecher nicht. Er sagte jedoch, Gatzer habe sich dazu bereit erklärt, dem Aufsichtsrat auch nach 2027 weiter anzugehören. Als derzeitiger Gremiumschef sei er "sehr aktiv und erfolgreich". Der Sprecher fügte hinzu, die angestrebte Wahl von Franz erfolge "natürlich aus der Mitte des Aufsichtsrates selbst".
© 2026 dts Nachrichtenagentur



