RENK hat am gestrigen Tag seine Q4-Vorabkonferenz abgehalten, die größtenteils unsere Schätzungen bestätigt hat. Die Ausführung zum Jahresende sollte solide gewesen sein, unterstützt durch eine starke Nachfrage von Verteidigungs-OEMs, wobei VMS einmal mehr der zentrale Wachstumstreiber war und das bereinigte EBIT voraussichtlich in der Nähe unserer Erwartungen liegen wird. Allerdings könnte der freie Cashflow (FCF) optisch enttäuschen, bedingt durch eine zeitliche Verschiebung von Vorauszahlungen in das Q1 2026. Die vermutlich niedrige Cash-Conversion unterschätzt die zugrunde liegende Leistung und kehrt sich größtenteils im Geschäftsjahr 2026E um. Abgesehen von diesem Zeitfaktor hätte der Q4-FCF vermutlich erheblich über dem Konsens gelegen. Die FY25-Prognose von 210-235 Mio. EUR bereinigtem EBIT bleibt trotz verschiedener Gegenwinde erreichbar, was die starke Kostendisziplin unterstreicht. Der Ausblick für das Geschäftsjahr 2026 bleibt intakt (im Gegensatz zum Ausblick von Rheinmetall), unterstützt durch eine robuste deutsche Pipeline und hohe Auftragssichtbarkeit in VMS, während der Plattformmix und Exportbeschränkungen die entscheidenden Einflussfaktoren für Umsatz und Margen bleiben. HALTEN, Kursziel 53,00 EUR. Die vollständige Analyse ist abrufbar unter https://research-hub.de/companies/renk-group-ag
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