Köln - Das Bundesamt für Verfassungsschutz und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnen vor einer Angriffswelle "wahrscheinlich staatlich gesteuerter Cyberakteure".
Das geht aus einem Schreiben an Abgeordnete des Bundestags hervor, über das der "Spiegel" berichtet. Demnach stünden "hochrangige Ziele aus Politik, Militär und Diplomatie sowie Investigativjournalistinnen und -journalisten in Deutschland und Europa" im Fokus der Hacker.
Die Angreifer haben es darauf abgesehen, Nachrichten ihrer Zielpersonen beim Messenger Signal abzugreifen. Den Dienst benutzen auch viele Journalisten und Politiker, weil er als besonders sicher gilt. Chats und Telefonate über die App sind verschlüsselt. Laut BSI und Verfassungsschutz haben die Hacker Wege gefunden, wie sie durch sogenanntes Phishing an die Signal-Konten ihrer Opfer gelangen können.
Die Angriffskampagne sei "insbesondere im Hinblick auf hochrangige Zielpersonen als sicherheitsrelevant einzustufen", heißt es in der Warnung der Behörden. Ein erfolgreicher Hackerangriff auf die Messenger-Konten ermögliche "nicht nur die Einsicht in vertrauliche Einzelkommunikation, sondern potenziell auch die Kompromittierung ganzer Netzwerke über Gruppen-Chats". Die Erkenntnisse ließen sich "für weitergehende nachrichtendienstliche und/oder kriminelle Maßnahmen" nutzen.
Das geht aus einem Schreiben an Abgeordnete des Bundestags hervor, über das der "Spiegel" berichtet. Demnach stünden "hochrangige Ziele aus Politik, Militär und Diplomatie sowie Investigativjournalistinnen und -journalisten in Deutschland und Europa" im Fokus der Hacker.
Die Angreifer haben es darauf abgesehen, Nachrichten ihrer Zielpersonen beim Messenger Signal abzugreifen. Den Dienst benutzen auch viele Journalisten und Politiker, weil er als besonders sicher gilt. Chats und Telefonate über die App sind verschlüsselt. Laut BSI und Verfassungsschutz haben die Hacker Wege gefunden, wie sie durch sogenanntes Phishing an die Signal-Konten ihrer Opfer gelangen können.
Die Angriffskampagne sei "insbesondere im Hinblick auf hochrangige Zielpersonen als sicherheitsrelevant einzustufen", heißt es in der Warnung der Behörden. Ein erfolgreicher Hackerangriff auf die Messenger-Konten ermögliche "nicht nur die Einsicht in vertrauliche Einzelkommunikation, sondern potenziell auch die Kompromittierung ganzer Netzwerke über Gruppen-Chats". Die Erkenntnisse ließen sich "für weitergehende nachrichtendienstliche und/oder kriminelle Maßnahmen" nutzen.
© 2026 dts Nachrichtenagentur
