Der Czechoslovak Group (CSG) gelang vor einigen Wochen einer der bisher größten Börsengänge, die es im globalen Verteidigungssektor je gegeben hat. Als Hersteller von Militärfahrzeugen und Munition sind die Tschechen einer der direkten Profiteure des Rüstungsbooms. Dementsprechend groß war das Interesse der Anleger, die die Aktie (31,09 Euro; NL0015073TS8) prompt um fast 40% im Vergleich zum Ausgabepreis von 25,00 Euro nach oben handelten. Zwar hat sich die initiale Euphorie mittlerweile etwas beruhigt, mit einem Börsenwert von circa 31?Mrd. Euro ist CSG aber ein echtes Schwergewicht im Sektor. Die Anfänge gehen zurück in die Mitte der 1990er Jahre, als der Vater des heutigen CEO und Großaktionär Michal Strnad die Firma Excalibur Army gründete. Heute gehört CSG zu den am schnellsten wachsenden Rüstungsunternehmen und ist in fünf strategischen Geschäftsfeldern aktiv: Verteidigung, Luft- und Raumfahrt, Mobilität, Bahntechnik sowie Entwicklungsprojekte. Mit weltweit über 14.000 Mitarbeitern umfasst der internationale Produktionsverbund der Gruppe 39 Fertigungsstandorte in acht Ländern, darunter Tschechien, die Slowakei, Spanien, Italien, Großbritannien, Serbien, Indien und die USA. In Deutschland wurde im letzten Jahr die Präsenz durch die Übernahme des Industrieparks Walsrode inklusive Nitrocelluloseproduktion sowie durch eine Beteiligung an Alzchem (9,2%) erweitert. Wie in der gesamten Branche boomt auch bei CSG das Geschäft seit Beginn des russischen ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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