Wien (www.anleihencheck.de) - Der harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) für den Euroraum lag im Januar bei 1,7% p.a., die Kerninflation bei 2,2%, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG (RBI). Damit würden die Werte voll den RBI-Erwartungen entsprechen und lägen unter den Dezember-Werten. Die Energieinflation sei auf -4,1% p.a. gefallen, ein stärkerer Rückgang als die-1,9% im Dezember. Die Preise für Kraftstoffe und Haushaltsenergie seien zwar angestiegen, doch die volatilen Preisentwicklungen zwischen Sommer 2024 und 2025 würden weiterhin die Jahresvergleichsdynamik verzerren. Diese Volatilität dürfte voraussichtlich bis zum Sommer 2026 anhalten. Die Kerninflation nähere sich langsam der 2%-Marke an und reflektiere damit einen moderaten zugrundeliegenden Preisdruck. Zudem würden viele verbrauchernahe Kategorien im Januar jährlich neu bepreist, was die Volatilität im Monatsvergleich verstärke und den Ton für das restliche Jahr setzen könne. Die Güterpreise seien im Januar um -2,4% zurückgegangen (getrieben von saisonalen Ausverkäufen bei Bekleidung, Möbeln und Haushaltstextilien), exakt derselbe Wert wie im Januar 2024 und 2025. Im Dienstleistungssektor habe man einen Rückgang von 0,3% p.m. verzeichnet, was etwas niedriger als im Januar 2024 und 2025 sei (0,1% p.m.). ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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