PARIS (dpa-AFX) - Den Aktien von Dassault Systemes droht am Mittwoch ein Mehrjahrestief. "Kein Silberstreif am Horizont", titelte Analyst Charles Brennan von der Bank Jefferies über einer ersten Einschätzung zu den Quartalszahlen des französischen Software-Entwicklers. Diese enttäuschten, das Wachstum im Schlussquartal liege mit einem Prozent deutlich unter der Konsensschätzung.
Die Wachstumsprognose des Unternehmens für das laufende Jahr stelle zudem die Frage, wie deutliche Veränderungen möglich werden sollen in Zeiten eines sich beschleunigenden Wandels, so Brennan. Der Experte rechnet daher mit Kursverlusten der Aktien.
Diese haben im laufenden Jahr bereits knapp sechs Prozent verloren und waren in der vergangenen Woche mit unter 22 Euro auf ein Tief seit März 2020 gefallen. Mit den vorbörslichen Verlusten von mehr als 16 Prozent auf 18,80 Euro auf Tradegate droht nun ein Tief seit Anfang 2018./bek/mis




