FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Aktien von Ottobock sind am Dienstag nach der Veröffentlichung von Geschäftszahlen unter Druck geraten. Als Stimmungsbremse erwies sich der Ausblick für das neue Jahr. Die Papiere des Prothesenherstellers hatten sich im frühen Handel zunächst um fast 9 Prozent auf 62,90 Euro erholt, der Schwung ließ aber schnell nach. Bei einem Kurs von 56,05 Euro notierten sie zuletzt gut drei Prozent im Minus.
Das Rekordtief von 54,85 Euro aus der Vorwoche rückt damit wieder näher. Seit dem Börsengang im Oktober 2025 zu einem Ausgabepreis von 66 Euro haben die Anteilsscheine nun rund 15 Prozent verloren.
Experten lobten zwar grundsätzlich die Resultate, Analyst Richard Felton von Goldman Sachs störte jedoch der Umsatzausblick für 2026. Er liege leicht unter den Erwartungen und dem mittelfristig vom Unternehmen angestrebten Wachstumstempo.
Der Analyst hält das Ziel zwar eher für vernünftig und konservativ, in Verbindung mit dem trägen vierten Quartal könnte es aber zu Korrekturen am Konsens führen./ag/mis/jha/



