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Diese Entwicklung im KI-Sektor könnte unterschätzt werden - und sie betrifft die Energieversorgung
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Dr. Oliver Stolte (Alpine Trust): Newsletter - Februar 2026

Februar 2026 -

Performances

Die offensive Aufstellung des Alpine Multiple Opportunities Fund führte in den vergangenen vier Wochen zu einem stärkeren Rückgang von -4,7%. Im bisherigen Jahresverlauf 2026 beträgt die Wertentwicklung -0,6%.

Status Quo

Nach der Festnahme des ehemaligen venezolanischen Präsidenten Nicolas Manduro anfangs Januar sorgte US-Präsident Trump zum Ende des Januars für den nächsten Paukenschlag:Für die Kapitalmärkte unerwartet, nannte er Kevin Warsh als FED-Präsident ab Mai 2026. Hiermit ging unmittelbar die Erwartung an deutlich geringere Zinssenkungen umher, und Anlageklassen, die üblicherweise mittels Leverage von niedrigeren Zinskosten profitieren, wurden teils drastisch abverkauft. So verlor Gold von 5.600 bis auf 4.600 US-$/Unze in nur drei Handelstage. Silber verlor in einer Woche von 120 auf 67 US-$/Unze. Aber auch US-Technologie sowie asiatische Aktien notierten kurzfristig schwächer.

Der US-$ sprang deutlich aus der Handelsspanne zum Euro zwischen 1,14-1,19 nach oben heraus und notierte bis auf 1,2076 US-$/€ schwächer.

Outlook

War die Festnahme Manduros der Game-Changer für die nächsten Jahre? Ja.

Werden die US-Zinsen weniger stark gesenkt? Nein.

Trump hat mit Kevin Warsh einen höchst professionellen und erfahren Finanzexperten nominiert. Warsh, bereits von 2006-2011 Gouverneur der FED, spielte hiervor in der Finanzkrise 2008 eine Schlüsselrolle in der Rettung der Banken.

Womit wurden die Banken damals gerettet?

Mit ultra-niedrigen Zinsen und unlimitierter Liquidität. Das ist die Roadmap der FED ab Sommer 2026!!! Sicherlich nicht plakativ und laut, wie es sich die Märkte von anderen bisher genannten FED-Nachfolgern erhofft hatten.

Hierdurch kam es auch zunächst zu derart heftigen Abschlägen u.a. in den Edelmetallen. Im Rahmen der dortigen Turbulenzen mussten Marktteilnehmer u.a. aufgrund von Re-Balancing und Bedienen von Margin-Calls auch andere Assets verkaufen, so dass auch die Aktienmärkte unter Druck kamen.

Wir erwarten eine Stabilisierung der Aktienmärkte in den nächsten Tagen und Wochen, insbesondere wenn die neue FED-Ausrichtung klarer wird. An unserer grundsätzlichen Einschätzung hat sich nichts geändert: Wir befinden uns unverändert in einer überlangen Welle 3, die im Oktober 2022 startete. Inwieweit eine Welle 4 bei diesen politischen Rahmenbedingungen überhaupt noch entstehen wird, oder am Ende es dann eine überlangen Welle 3 bis in die Jahre 2027/28 geben wird (die dann direkt in eine fünf-wellige Abwärtskorrektur führt), vermögen wir aktuell nicht zu sagen. Wir halten dies aber als Plan B für nicht unwahrscheinlich. Entsprechend haben wir unsere starke Übergewichtung in US-Technologie, gefolgt von China/Asien und einer stark untergewichteten Position Europa unverändert belassen.

Inwieweit die Edelmetalle - und vor allem Silber - wieder in normalere Verhältnisse hinsichtlich Volatilität und grundsätzlicher Wertentwicklung kommen bleibt fraglich. Nach dem zuletzt exponentiellen Anstieg und dem dann drastischen Abschlag ist die Anlage als Safe-Haven wohl nicht mehr geeignet…

Mit dem Ausbruch über die 1,19 bis auf 1,2076 US-$/€ ist nun der Weg in das Fenster 1,2345-1,2556 US-$/€ frei. Wir hoffen, dass dies zügig erreicht wird.

Wir hatten bei 1,16 US-$/€ - wo möglich - die gehaltenen US-Aktienpositionen durch Euro-hedged Strategien währungsgesichert. Seitdem partizipieren wir in unseren Mandaten ausschließlich an der Entwicklung der Aktienkurse - jedoch ohne Währungseinflüsse.

Wir können uns sehr gut vorstellen, dass das oben genannten Fenster im 2Q26 erreicht wird, wenn der neue FED-Präsident die Zinsen doch unmittelbar nach seiner Amtsübernahme drastischer senken wird, als jüngst nur noch vermutet. Hiernach sollte - insbesondere durch die neue Dominanz der USA in der Weltpolitik, der US-$ wieder deutlich fester werden. Etwaig wird dann ein Auflösen der Währungsabsicherung sinnvoll, um an einem wieder festeren US-$ zu partizipieren.

© 2026 Asset Standard
Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

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Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.