Berlin - Der frühere CDU-Generalsekretär Ruprecht Polenz sieht in der Ankündigung von Kanzler Friedrich Merz (CDU), voraussichtlich "eine längere Zeit" im Amt bleiben zu wollen, ein klares Signal an mögliche Konkurrenten. Polenz sagte der "Rheinischen Post" (Freitagsausgabe), dass jetzt nicht die Zeit für ein "Schaulaufen von Kronprinzen" sei.
Da es "Gerede" in der Union gebe, sei es richtig, sich vor dem anstehenden CDU-Parteitag so zu äußern, ergänzte Polenz. Deutschland brauche vor allem angesichts der außenpolitischen Bedrohungen eine stabile Regierung. "Da sind Spekulationen darüber, wie es nach der nächsten Bundestagswahl in drei Jahren weitergeht, völlig fehl am Platz. Friedrich Merz will diese im Keim ersticken", sagte Polenz.
Der 70-Jährige Merz hatte am Mittwochabend bei einer Wahlveranstaltung in Trier gesagt: "Ich habe schon noch vor, das eine längere Zeit zu machen." Er verwies darauf, dass sein Vater im Januar 102 geworden sei.
Da es "Gerede" in der Union gebe, sei es richtig, sich vor dem anstehenden CDU-Parteitag so zu äußern, ergänzte Polenz. Deutschland brauche vor allem angesichts der außenpolitischen Bedrohungen eine stabile Regierung. "Da sind Spekulationen darüber, wie es nach der nächsten Bundestagswahl in drei Jahren weitergeht, völlig fehl am Platz. Friedrich Merz will diese im Keim ersticken", sagte Polenz.
Der 70-Jährige Merz hatte am Mittwochabend bei einer Wahlveranstaltung in Trier gesagt: "Ich habe schon noch vor, das eine längere Zeit zu machen." Er verwies darauf, dass sein Vater im Januar 102 geworden sei.
© 2026 dts Nachrichtenagentur
