Special Purpose Acquisition Companies (SPACs) haben in den vergangenen Jahren international stark an Bedeutung gewonnen. Auch für deutschsprachige kapitalmarktinteressierte kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) stellt sich zunehmend die Frage, ob dieses Konstrukt eine realistische Alternative zum klassischen Börsengang sein kann. Der folgende Überblick erklärt verständlich, wie SPACs funktionieren, welche Chancen sie bieten - und welche Risiken mit ihnen einhergehen.
Von Holger Clemens Hinz
Was ist eine Special Purpose Acquisition Company (SPAC)?
Eine Special Purpose Acquisition Company, kurz SPAC, ist eine Mantelgesellschaft ohne operatives Geschäft. Ihr einziger Zweck besteht darin, Kapital über einen Börsengang einzusammeln, um innerhalb eines festgelegten Zeitraums ein nicht börsennotiertes Unternehmen zu übernehmen. Erst mit dieser Übernahme - dem sogenannten De-SPAC - entsteht ein operativ tätiges börsennotiertes Unternehmen.
Für Investoren bedeutet das: Sie investieren zunächst nicht in ein konkretes Geschäftsmodell, sondern in das Vertrauen in das Managementteam der SPAC. Kapitalmarktexperten sprechen deshalb auch gerne von einem Blankoscheck, den Anleger für ein SPAC ausstellen.
Wie funktioniert ein SPAC - Schritt für Schritt?
Gründung der SPAC Erfahrene Manager oder Finanzinvestoren gründen die Zweckgesellschaft. Börsengang der SPAC Die SPAC sammelt Kapital ein, meist zu einem festen Ausgabepreis je Aktie - standardisiert zumeist 10 USD oder 10 EUR - und nimmt die Börsennotierung auf. Kapitalsuche & Zielunternehmen Innerhalb einer festgelegten Frist, die sich meist über einen Zeitraum von 18 bis 24 Monaten erstreckt, wird ein Übernahmekandidat gesucht. De-SPAC-Transaktion Mit Zustimmung der Aktionäre erfolgt der Zusammenschluss mit dem Zielunternehmen. Das Zielunternehmen bringt das operative Geschäft ein, die SPAC den Kapitalmarktzugang. Börsennotierung des operativen Unternehmens Das übernommene Unternehmen ist nun ...Den vollständigen Artikel lesen ...
Von Holger Clemens Hinz
Was ist eine Special Purpose Acquisition Company (SPAC)?
Eine Special Purpose Acquisition Company, kurz SPAC, ist eine Mantelgesellschaft ohne operatives Geschäft. Ihr einziger Zweck besteht darin, Kapital über einen Börsengang einzusammeln, um innerhalb eines festgelegten Zeitraums ein nicht börsennotiertes Unternehmen zu übernehmen. Erst mit dieser Übernahme - dem sogenannten De-SPAC - entsteht ein operativ tätiges börsennotiertes Unternehmen.
Für Investoren bedeutet das: Sie investieren zunächst nicht in ein konkretes Geschäftsmodell, sondern in das Vertrauen in das Managementteam der SPAC. Kapitalmarktexperten sprechen deshalb auch gerne von einem Blankoscheck, den Anleger für ein SPAC ausstellen.
Wie funktioniert ein SPAC - Schritt für Schritt?
Gründung der SPAC Erfahrene Manager oder Finanzinvestoren gründen die Zweckgesellschaft. Börsengang der SPAC Die SPAC sammelt Kapital ein, meist zu einem festen Ausgabepreis je Aktie - standardisiert zumeist 10 USD oder 10 EUR - und nimmt die Börsennotierung auf. Kapitalsuche & Zielunternehmen Innerhalb einer festgelegten Frist, die sich meist über einen Zeitraum von 18 bis 24 Monaten erstreckt, wird ein Übernahmekandidat gesucht. De-SPAC-Transaktion Mit Zustimmung der Aktionäre erfolgt der Zusammenschluss mit dem Zielunternehmen. Das Zielunternehmen bringt das operative Geschäft ein, die SPAC den Kapitalmarktzugang. Börsennotierung des operativen Unternehmens Das übernommene Unternehmen ist nun ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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